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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Antworten auf die ganz großen Fragen

27.02.2019

Nordenham Es war im August 1997, als Hans-Günter Butzko – damals noch ein junge Schauspieler ohne Engagement – zum ersten Mal in seinem Leben mit einem selbst geschriebenen Programm eine Bühne betrat. Die Leidenschaft für das politische Kabarett hatte schon lange in ihm rumort. Gut 20 Jahre später zieht HG. Butzko nun mit seinem zehnten Programm eine Zwischenbilanz. Damit gibt der in Gelsenkirchen aufgewachsene Spaßkünstler am Freitag, 1. März, ein Gastspiel in der Jahnhalle. Aber 20 Uhr ist HG. Butzko in dem Nordenhamer Kulturhaus zu erleben.

Sein Programm trägt den Titel „Echt jetzt“, ist aber keineswegs ein Best-of-Mix aus alten Nummern, sondern eine frische Bestandsaufnahme. Wo stehen wir heute? Wie sind wir da hingekommen? Und wem können wir dafür die Schuld geben? So hangelt sich HG. Butzko in seinem neuen Solo vor allem an der Frage entlang, was sich in den vergangenen 20 Jahren geändert hat und was nicht.

„Echt jetzt“ verspricht eine hinreißend komische und bisweilen auch besinnliche Mischung aus schonungsloser Zeitanalyse, Infotainment, schnoddrigen Gags, Frontalunterricht und pointierter Nachdenklichkeit. Mit seinem ganz eigenen Stil beleuchtet HG. Butzko die großen Zusammenhänge so, als würden sie „umme Ecke“ stattfinden.

Nur eine Woche nach dem Butzko-Gastspiel steht in der Jahnhalle erneut politische Satire auf dem Programm. Die Kabarettistin Inka Meyer tritt am Freitag, 8. März, dort auf. Anlässlich des Internationalen Frauentags zeigt sie ihr Programm „Kill me, Kate“. Dazu laden der Arbeitskreis Weltfrauentag und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Nordenham, Karin Windheim-Czichon, ein. Beginn ist um 20 Uhr.

In ihrer „Kabarett-Dramödie“ hat Inka Meyer ein Problem: Sie soll in der nächsten Spielzeit das Shakespeare-Stück „Der Widerspenstigen Zähmung“ inszenieren. Die Theatermacherin stellt sich die Frage, ob es heute überhaupt noch zeitgemäß ist, ein Stück mit solch mittelalterlichen Rollenbildern auf die Bühne zu bringen. Inka Meyer macht erst einmal eine Bestandsaufnahme: Wie geht es den Frauen heute – Frauen mit Kindern, Frauen ohne Kinder, Frauen, die arbeiten, Frauen die nicht arbeiten? Und wo sind eigentlich die Männer? Fragen über Fragen, denen die Kabarettisten zum Weltfrauentag in Nordenham auf den Grund gehen will.

„Kill me, Kate“ ist eine Komödie über die Tragödie, heute eine Frau zu sein, heißt es in der Ankündigung. In dem Programm geht es nicht nur um Frauen, es geht um Arbeit, Familie und Rente. Es ist hochpolitisch – aber sehr komisch. Auch für Männer, verspricht die Kabarettistin.Eintrittskarten für beide Veranstaltungen   gibt es im Vorverkauf bei Nordenham Marketing & Touristik am Marktplatz (Telefon   04731/93640).

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