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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Wieder grandios: Jessy Martens

04.10.2019

Nordenham Seit 2011 ist sie im Zwei-Jahres-Rhythmus in der Jahnhalle zu erleben: Jessy Martens. Und auch am Mittwochabend scharte stand die nur 1,52 Meter große Rockikone aus Hamburg, die keine Freundin von Sitzkonzerten ist, im Kulturhaus rund 120 Fans um sich.

Ausdrucksvolle Stimme

Kein Wunder: Die 33-Jährige Singersongwriterin, die seit dem vergangenen Jahr Mutter einer Tochter ist, verfügt über eine mehr als ausdrucksvolle Stimme und ein grandioses Stimmvolumen. Es hat schon seinen Grund, dass Jessy Martens, die eine klassische Gesangsausbildung genossen und schon mehrere Musikpreise gewonnen hat, mit Stars wie Amy Winehouse, Janis Joplin oder Tina Turner verglichen wird.

Ihrem Nordenhamer Publikum präsentierten die Powerfrau und ihre Band mit Christian Hon Adameit (Bass), Christian Kolf (Schlagzeug), Dirk Czuya (Gitarre) und Markus „Mosch“ Schröder (Keyboard, Akkordeon) fast alle Songs der jüngsten CD „Tricky Thing“, die auch schon bei ihrem Konzert im November 2017 im Mittelpunkt stand. Das sind jazzige, soulige, poppige und rockige Balladen, bei denen mitunter die vielen und gekonnten Taktwechsel überraschen. Mit im Programm waren zudem einige Stücke des dritten Albums der Band.

Ihre nachdenklich stimmenden Texte hat die Musikerin, die früher als Solistin in verschiedenen Gospelchören auftrat und sich 2006 in der Jahnhalle als Sängerin der Gruppe Voodoo Child vorgestellt hatte, gemeinsam mit einem Native Speaker geschrieben.

Musikalische Klasse

Und auch die Performance der natürlich wirkenden Künstlerin hat es in sich. In einen Moment rockt Jessy Martens, die sich während ihres anderthalbstündigen Konzertes keine Pause gönnt, noch über die Bühne, im nächsten Moment kokettiert sie mit den knapp 120 Zuschauern in der Jahnhalle, um dann wieder fast schon im Dunkeln einen unter die Haut gehenden Song zu singen. Das ist Gänsehaut pur.

Und es verwundert keineswegs, dass sich das Publikum am Schluss des beeindruckenden Konzerts noch eine Zugabe erklatscht. Auch dieses letzte bluesartige Lied mit den vielen Wechseln von hohen und tiefen Tonlagen besticht wieder durch musikalische Klasse. Jessy Martens hat es eben einfach drauf.

Da dürfen ihre Zuhörer schon jetzt auf ihr nächste Album gespannt sein.

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