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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Metal-Fans glücklich gemacht

15.01.2018

Nordenham Dass Heavy Metal generationenübergreifend fasziniert, zeigte sich am Samstag einmal mehr in der Jahnhalle. Rund 70 Besucher verschiedenster Altersgruppen wollten sich die doppelte Dröhnung, die die Bands Odium und Starchild versprachen, nicht entgehen lassen.

Den Auftakt machte die Formation Odium aus dem hessischen Raum, die 2018 ihr 25-jähriges Bestehen feiert und bislang zehn CDs herausgebracht hat. Ralf Runkel (Gesang), Rochus Pfaff (Gitarre), David Hübsch (Gitarre), Belinda Ann Smaka (Bass) und Jan Heusel (Schlagzeug) stehen für geradlinigen Trash-Powermetal mit progressiven Einflüssen. Bei einer gehörigen Lautstärke bilden Gitarre und Drums das musikalische Zentrum – das ist keine Musik für zarte Ohren. Die selbst geschriebenen Stücke des Quintetts, das Größen wie Metallica, Slayer, Megadeth, Anthrax und auch Iron Maiden zu seinen Einflüssen zählt, ist geprägt von wütendem Gesang. Platz finden aber auch melodische Einschübe.

Beim Jahnhallen-Publikum kamen die Hessen bestens an. „Die sind echt klasse“, meinte etwa der 13-jährige Thore Hiller aus Bremen, der mit seinem Vater Michael (47), einem gebürtigen Nordenhamer und Heavy-Metal-Fan seit Jahrzehnten, zu dem Konzert gekommen war.

Für die meisten Besucher war indes die norddeutsche Band Starchild der Höhepunkt des Abends. Die vierköpfige Formation mit Sänger und Gitarrist Sandro Giampietro, Gitarrist Kai Stringer, Bassist Benedikt Zimniak und Schlagzeuger Alex Landenburg zählt zu den Shootingstars der deutschen Metal-Szene. Die Band hat gerade ihr zweites Album produziert, nachdem sie bereits mit ihrem Debüt und mit einem Auftritt beim legendären Open-Air-Festival in Wacken in der Metal-Szene für Aufsehen gesorgt hatte.

In der Jahnhalle war die Band bereits zum zweiten Mal zu Gast. Das Quartett präsentierte selbst geschriebene Stücke, die in der Regel deutlich eingängiger als die Musik von Odium daherkamen. Dabei beeindruckte vor allem die ausdrucksstarke Stimme von Sandro Giampietro, der aber auch immer wieder mit seinem Können auf der Gitarre überzeugt. Der Sohn eines italienischen Schlagzeugers und einer Jazzsängerin spielt seit seinem sechsten Lebensjahr Gitarre und beherrscht einfach sein Instrument

„Sandro ist ein Phänomen“, schwärmte Konzertbesucher Sven Schippel. Seit seinem 16. Lebensjahr ist der Hagener Metal-Fan. Sein Sohn Jarno (9) hat seit einem Jahr bei Sandro Giampietro in Beverstedt Gitarren-Unterricht und ist begeistert. „Der ist echt der Hammer!“

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