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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Lions-Club Emy Rogge rückt in den Vordergrund

02.09.2019

Nordenham Normalerweise ist Carsten Seyfarth skeptisch, wenn er Gelbwesten um sich herum weiß. Nicht so am Sonntag, als er die leuchtenden Daunenwesten der Frauen des Lions-Clubs Emy Rogge Wesermarsch im Museum Nordenham sah. In seiner Eröffnungsrede sprach der Bürgermeister allen Mitwirkenden der mittlerweile fünften Auflage des „Klangvollen Museums“ seinen Dank aus. „Da steckt eine Menge Arbeit dahinter“, meinte er anerkennend.

Auch Annette Folgmann, die aktuelle Lions-Präsidentin, hob in ihrer Begrüßungsrede unter anderem das Engagement der vielen Freiwilligen hervor, bevor sie auf die Historie der Veranstaltung einging. Ende 2014 war im Club erstmals die Idee entstanden, in Nordenham ein Musik-Event mit gleichzeitigem Catering auf die Beine zu stellen. Bei Museumsleiter Dr. Timothy Saunders hatten die Frauen des Lions-Clubs mit ihrer neuartigen Idee sofort offene Türen eingerannt.

Das kreative Team des Lions-Clubs mit seinen 26 Mitgliedern hatte für die vielen Besucher auch an diesem Sonntag eine besondere Überraschung mit im Gepäck. Passend zu dem noch frischen Titel „Frauenstadt Nordenham“ und ihrem eigenen Namen präsentierten die Veranstalterinnen ihrem Publikum zunächst den selbst geschriebenen Emy-Song, der das Leben der Malerin Emy Rogge (1866-1959) in mehreren Strophen thematisierte.

Das darauf folgende Volkslied „Miteinander“ stimmte die Zuhörer auf den Musiktag mit mehr als zehn Auftritten ein. Das musikalische Spektrum reichte von geistlicher Musik über Rock, Pop, Soul, Folk bis hin zu Rock’n Roll, Schlagern aus den 1950er Jahren und Seemansliedern.

Die ganz unterschiedlichen Darbietungen mit den um die 70 Mitwirkenden fanden im Erdgeschoss, auf der Empore, im zweiten Stock sowie vor dem Museum statt. Durch die relativ kurze Spieldauer von je einer knappen halben Stunde konnten sich die Hobbymusiker aus der nördlichen Wesermarsch präsentieren, ohne gleich ein ganzes Konzertprogramm parat haben zu müssen. Die dadurch gegebene Vielseitigkeit kam bei den Besuchern richtig gut an.

Sie honorierten die Beiträge mit viel Applaus und zwischendurch mit begeisterten Bravo-Zurufen. Einige nutzten die Gelegenheit, sich das Museum und vor allem die aktuelle Sonderausstellung „Fritz Frerichs: Humanistische Fotografie“ anzusehen. Zwischendurch gönnten sie sich einen Imbiss, Kaffee, Kuchen und ein Gespräch mit Bekannten und den Musikern. Abgerundet wurde der bunte Musik-Mix, der einmal mehr federführend von Dominique Wempe zusammengestellt worden war, durch die Aufführung der Tanzgruppe des Kinderhauses „Blauer Elefant“ sowie dem sich daran anschließenden Vortrag von Claudia Cornelius über die Malerin Emy Rogge.

Der Erlös der Veranstaltung wird je zu einem Drittel der Jugend-Theatergruppe des Theaters Fatale, der Nachwuchsgruppe der Niederdeutschen Bühne Nordenham Tusculum sowie der pädagogischen Arbeit im Museum zukommen.

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