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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Bis ins Auge des Tigers geswingt

19.11.2018

Nordenham „Jazz ist nicht nur ernst, sondern eine Musik, die vor allem viel Spaß macht“, sagt Oliver Poppe. Den Beweis traten der Leader und Schlagzeuger der Swingtime-Bigband und seine musikalischen Mitstreiter beim obligatorischen Herbstkonzert in der Jahnhalle an.

Rund 100 Musikfreunde genossen einen Konzertabend voller heißer Rhythmen, klassischer und eigener Bigband-Arrangements. Die Swingtime-Bigband spielt nicht nur die klassischen Kompositionen von Glenn Miller, Duke Ellington oder Count Basie, sondern ebenso Rock-, Funk- und Latin-Stücke aus der amerikanischen Collegeband-Szene. Dieser bunte und peppige Mix mit den satten Bläsersätzen kam beim Publikum bestens an und ließ so manchen Besucher begeistert mitwippen.

Auch Siegfried Schulze verfolgte am Freitag gut gelaunt das Geschehen auf der Bühne und ging so richtig in der Musik auf. Der mittlerweile 85-Jährige war selber bis vor drei Jahren als zweiter Tenorsaxofonist bei der Swingtime-Bigband dabei und hatte sich dann aus Altersgründen zurückgezogen. Die Auftritte „seiner“ Bigband lässt er sich aber nicht entgehen. „Unter den Musikern herrscht ein ganz toller Zusammenhalt“, berichtete der Senior.

Zwei Musiker sind in diesem Jahr neu zur Band gestoßen: Patrick Tellmann am Bass und Jürgen Sprickerhof am Saxofon. Mit von der Partie war auch Thorsten König als Sänger. Mit seiner markanten und souligen Stimme sorgten er für viel Applaus, als er Songs wie „Georgia On My Mind“ von Ray Charles, das eher poppige „You’re nobody till somebody loves you“ von Dean Martin oder das rockigere „Eye of the Tiger“ der Band Survivor anstimmte. Für den Nordenhamer war der Konzertabend eine Herausforderung, weil er noch mit den Nachwehen einer heftigen Erkältung kämpfte, die ihm sogar die Mitwirkung an der Generalprobe noch unmöglich gemacht hatte. Beim Konzert lief dann aber doch alles glatt.

So wurde es ein toller Abend für das Publikum – der vielleicht bei dem einen oder anderen Zuhörer Lust hat aufkommen lassen, bei der Swingtime-Bigband mitzumachen. Die würde sich auf jeden Fall über Nachwuchs freuen. Gesucht werden Trompeter, Posaunisten, Bassisten, Gitarristen – und ein neuer Übungsraum.

Bislang proben die Bandmitglieder immer montags von 19.30 bis 21.30 Uhr in einem Raum in Ovelgönne. Freuen würde sich die Band aber, wenn sie künftig eine engere Anbindung an eine Kultureinrichtung hätte, um sich enger mit anderen Musikern vernetzen zu können.

Wer selbst in der Swingtime-Bigband mitspielen möchte, muss kein Vollprofi sein, sollte aber über Notenkenntnisse verfügen und idealerweise seit mehreren Jahren sein Instrument beherrschen. Nähere Infos gibt es auf der Homepage der Band.


  www.swingtimebigband.de 

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