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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Fulminante Zeitreise in Freddies Rockwelt

27.11.2018

Nordenham „Ausverkauft!“ hieß es am Sonnabend wieder in der Jahnhalle. Grund genug für Kulturhaus-Chef Stefan Jaedtke und Tontechniker Sven Lüdke, von einem „goldenen Herbst“ zu sprechen. Bereits zum zweiten Mal spielte die Tribute-Band The Queen Kings in der Jahnhalle. Und das genau am 27. Todestag des Queen-Sängers Freddie Mercury.

Imposante Show

Es dauerte nur wenige Minuten, bis sich das Publikum von der Musik und der imposanten Bühnenshow mit vielen Lichteffekten richtig gepackt zeigte. Für die meisten der 280 Zuhörer war das Konzert eine kleine Zeitreise in die Jahre ihrer eigenen Jugend und in die legendäre Musikepoche, in der der charismatische Freddie Mercury noch auf der Bühne stand.

Echte Queen-Fans waren zur Genüge im Publikum. Sie tummelten sich mitsingend vorne, im Thekenbereich, auf der Treppe und oben auf der Empore, so dass Sänger Sascha Krebs schon nach kurzer Zeit und einigen der weltbekannten Queen-Hits über die Textsicherheit der Nordenhamer staunte.

Tatsächlich nähert sich der Frontsänger gesanglich immer mehr seinem musikalischen Vorbild an und schafft dadurch eine besondere Nähe zum Publikum, das in der Jahnhalle zu weiten Teilen weiblichen Geschlechts war. Passend dazu auch sein typisches Freddie-Mercury-Outfit mit Unterhemd und knallgelber Jacke sowie die Extrovertiertheit und fast durchgängige Bewegung auf der Bühne.

Das neue Programm, mit dem die Coverband zurzeit auf Tour ist, enthält natürlich wieder jede Menge Welthits wie zum Beispiel „A kind of Magic“ (1986) oder „I wan’t to break free“ (1984), doch eben auch einiges eher Unbekanntes. Dazu präsentiert die Tribute-Band einfühlsame Queen-Balladen wie den Song „Love of my Life“ (1975), bei dem lediglich Drazen Zalac auf seiner Gitarre und eben der Leadsänger Sascha Krebs zu hören sind.

Ganz anders dann das Stück „39“ aus demselben Jahr, das von allen gemeinsam und rein akustisch gespielt wird und von der Musikrichtung her an Folk erinnert.

Instrumente getauscht

Beeindruckend während des zweistündigen Konzerts war auch die Tatsache, dass zwischendurch kurzerhand die Musikinstrumente getauscht wurden. Da griff Keyboarder Christof Wetter plötzlich zur Melodica, Bassist Rolf Sander spielte Keyboard, und Sascha Krebs schnappte sich die Gitarre. All das nahm das Publikum mit Begeisterung auf.

Aber auch The Queen Kings haben ihren Auftritt in der Jahnhalle genossen: „Wir müssen wirklich öfter in den Norden kommen“, verkündeten sie im Internet kurz nach ihrem Nordenham-Gastspiel.

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