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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Irish-Folk mit humorvoller Moderation

21.10.2019

Nordenham Irish Folk-Abende sind in der Jahnhalle keine Seltenheit. Die traditionelle und äußerst melodische irische Musik mit den Reels, Hornpipes und Airs hat in Nordenham viele Anhänger. Neu war Freitagabend: Der Stollhammer Bandleader der Gruppe Ha’penny Hope hatte viel über die vermeintlich grüne Insel zu erzählen.

Den aus Süddeutschland stammenden Jochen Kaboth zog es erstmals 1968 nach Irland. 1974 kaufte er im damals noch beschaulichen Strokestown ein Cottage. Weil aber im Laufe der nächsten Jahrzehnte die ländliche Idylle dieses Landstrichs immer mehr verloren ging, verkaufte er 2006 sein Haus wieder. Seit zweieinhalb Jahren lebt der Singer-Songwriter nun in Stollhamm.

Er fühlt sich dort rundum wohl. Das grüne Butjadingen erinnert ihn stark an das ursprüngliche Irland, mit dem er sich musikalisch noch immer sehr verbunden fühlt.

Das Quartetts Ha’penny Hope besteht seit rund einem Jahr. Zu der Formation gehören neben Jochen Kaboth (Gitarre, Banjo, Gesang) Marion Hasemann (Akkordeon, Gitarre, Trommel, Gesang), Andrea Kampen (Mandoline, Banjo, Flöte, Gesang) und Klaus Koschnitzke (Bass, Gesang), die früher gemeinsam in der Gruppe „Rover`s Return“ spielten.

Der neue und ungewöhnliche Bandname Ha’penny Hope geht auf eine literarische Figur aus dem 19. Jahrhundert zurück – genauer gesagt auf eine irische Marktfrau namens Hope, die fast alle ihre Waren für eben einen halben Penny verkaufte.

„Living in the Countryside“ lautete der Titel des fast zweieinhalbstündigen Musikabends mit zahlreichen gelungenen Eigenkompositionen, ungewöhnlichen Arrangements, mehrstimmigem Gesang und einer abschließenden A-Capella-Darbietung.

Die ältesten Stücke stammten aus dem 17. Jahrhundert und enthielten Elemente der Barockmusik. Im Programm war aber auch Neueres – tragische Liebeslieder und bekannte Songs wie „Whiskey in the Jar“ von den Dubliners.

Das weitreichende musikalische Repertoire gefiel den mehr als 60 Zuhörern in der Jahnhalle sehr. „Einfach toll“, meinte beispielsweise das Ehepaar Schlesies, das ja selber seit Jahren mit Irish Folk-Musik auf der Bühne steht. „Ich könnte das gut zwei oder drei Stunden lang hören. Es fehlt nur das Guinness“, schob Lothar Schlesies lachend nach.

Für gelungene Unterhaltung sorgte ebenso die humorvolle Moderation von Bandleader Jochen Kaboth, und irisches Lebensgefühl zum Ausdruck brachte. Der 70-Jährige spielt übrigens seit über 40 Jahren irische Musik und seither in verschiedensten Gruppierungen und als Solist unterwegs gewesen.

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