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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

„Man in Black“ an die Waterkant geholt

20.11.2017

Nordenham „Bis zum nächsten Jahr“ – so verabschiedete Leadsänger Torsten Götz sich und seine Band The Cashmen vom Nordenhamer Publikum. Und wer Countrymusik und Johnny Cash liebt, sollte dieses nächste Konzertes auf keinen Fall verpassen. Am Samstag spielten The Cashmen zum wiederholten Mal in der Jahnhalle. Bereits wenige Minuten nach Beginn des Konzerts der stilecht ganz in Schwarz gekleideten Männer sprang der Funke auf das Publikum über.

Zwei Stunden Zeit nahmen sich die fünf erfahrenen Musiker, um mehr als zwei Dutzend mehr oder weniger bekannte Titel von Johnny Cash, aber auch anderer Songwriter des Country-Genres in ihrem ganz eigenen Sound zu spielen. Angefangen mit „Cry, cry, cry“, der ersten Studioaufnahme von Johnny Cash aus dem Jahr 1950, hörten die über hundert Besucher in der Jahnhalle einen Querschnitt aus der jahrzehntelangen Schaffenzeit des legendären „Man in Black“. Das Bremerhavener Quintett, bei dem der Nordenhamer Paul Baumann das Schlagzeug bedient, setzte sowohl balladeske Songs wie auch schnelle, rhythmische Titel sehr gekonnt um.

Auffällig geriet dabei das mehrfach begeistert gefeierte Gitarrenspiel von Meiko Grünholz. Aber auch Paul Baumann verstand es, sein Instrument in perfekter Angemessenheit einzubringen. Colja Cordes am Akkordeon fügte sich großartig ein und sorgte maßgeblich für den maritimen Touch, der den Cashmen-Sound so einzigartig macht. Am Kontrabass stand Chris Niemeyer, der den Songs in meist stoischer Ruhe ein wunderbares Fundament verlieh.

Und natürlich war da noch Bandgründer, Mundharmonikaspieler, Gitarrist und Sänger Thorsten Götz, der sich mit seinem Bassbariton äußerst gekonnt dem Original annäherte – und in seinem Outfit mit schwarzem Elbsegler so aussah, als sei er geradewegs aus einer Hafenkneipe auf die Bühne gestiegen. So viel kann uneingeschränkt gesagt werden: Die Brücke zwischen Johnny Cashs Nashville-Sound und dem maritimen Bremerhaven schlägt die Formation perfekt.

Eva Brinkmann und Bernd Kimmel aus Nordenham fanden das Konzert mitreißend. „Leider ist die Jahnhalle heute Abend bestuhlt. Eigentlich ist das tolle Tanzmusik, die Platz braucht“ meinten sie in der Pause. Aber bereits vorher hatte das Paar nicht widerstehen können und auf dem Treppenabsatz ein flottes Tänzchen gewagt.

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