• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Konzert: Musikalische Hommage an „Man in Black“

12.11.2018

Nordenham Mit den Worten „Bis zum nächsten Jahr“ hatte sich Torsten Götz, Leadsänger der Band The Cashmen, im November vergangenen Jahres von seinem Publikum in der Jahnhalle verabschiedet. Er hatte nicht zu viel versprochen. Am Samstag stand der Sänger und Gitarrist mit der Tribute-Gruppe von der Waterkant erneut auf der Bühne des Nordenhamer Kulturzentrums. 191 Musikfreunde waren zum zweistündigen Konzertabend gekommen. Und die gingen von Anfang an richtig mit.

The Cashmen sind eine Formation, die die Songs von Johnny Cash ab den 1950er-Jahren nicht einfach fantasielos covert. Sie verleiht ihnen vor allem auch durch den Einsatz des Akkordeons – einfühlsam gespielt von Colia Niemeyer – eine maritime Note und lässt sie dabei dennoch authentisch klingen. Fast 100 Johnny Cash-Songs umfasst das Repertoire der Band aus Bremerhaven und Nordenham mittlerweile. Am Samstag präsentierte das Sextett in der Jahnhalle eine Auswahl von über 30 Liedern – inklusive zwei Zugaben.

Das Spektrum reichte von der allerersten Single „Cry, Cry, Cry“, die 1955 veröffentlicht wurde, bis hin zur letzten Studioaufnahme „Engine 143“. Zu hören gab’s Balladen, aber auch rhythmisch schnellere Stücke des bekannten US-Amerikaners mit der markanten Baritonstimme.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Neu war beim vierten Konzert in Nordenham der Auftritt der Musikerin Nadja Domeyer, die sehr gekonnt mit ihrer Stimme June Carter, die Ehefrau von Johnny Cash, verkörperte. Johnny Cash hatte seinerzeit gemeinsam mit seiner Frau und Songwriterin Duette wie „Ring Of Fire“ oder „Jackson“ gesungen.

Auch das äußerst differenzierte und facettenreiche Gitarrenspiel von Meiko Grünholz sorgte am Sonnabend wiederholt für viel Applaus in der Jahnhalle. Chris Niemeyer stand einmal mehr am Kontrabass und sorgte während des Konzerts für die tiefen Töne. Er hat übrigens schon gemeinsam mit Stephan Remmler Musik gemacht. Zur Band gehört zudem Paul Baumann. Der Nordenhamer hat ein besonderes Faible für die Originaldrums aus den 1950er- und 1960er-Jahren.

„Die machen das alle wirklich gut, vor allem, weil hier nicht nur kopiert wird“, fand auch Albert Mumme, der selber in der Nordenhamer Musikszene aktiv ist „Und ich mag Johnny Cash. Er hatte eine kritische Art und hat einfach kein Blatt vor den Mund genommen.“

Der „Man in Black” (1932 bis 2003) war zeitlebens dafür bekannt, dass er sich mit seinen bodenständigen Songs für die Belange der einfachen Leute engagierte und sich für Freiheit und Gerechtigkeit einsetzte. 1970 sprach er sogar im Weißen Haus vor, um bei Präsident Richard Nixon eine Gefängnisreform zu erwirken.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.