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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Konzert: Von böhmischer Polka bis Heavy Metal

29.01.2019

Nordenham Ein buntes Musik-Potpourri, jede Menge schwungvolle Melodien sowie humorvolle Wortbeiträge in hoch- und plattdeutsch – all das bekamen rund 200 Besucher am Sonntagnachmittag beim Jahreskonzert der Nordenhamer Stadtkapelle in der Friedeburg geboten. Die 24 Musiker präsentierten dem Publikum in ihrem zweieinhalbstündigen Programm Musikstücke aus verschiedenen Genres. Mal waren böhmische Polkas zu hören, dann wieder ein Frank-Sinatra- oder James-Bond-Medley, Italo-Rock, Popsongs, Auszüge aus dem Musical „Mary Poppins“ und jazzige Klänge. Sogar ein Heavy-Metal-Song von Metallica gehörte zum Programm der Nordenhamer Stadtkapelle.

Meist waren es fetzige Melodien wie das „Kap Arkona“ von Alfred Bösendorfer zum Auftakt, das die Zuhörer bald in die Piratenlegende rund um Klaus Störtebeker entführte. Dann gab es aber auch ruhigere Passagen wie in dem selbst geschriebenen Lied „Night Fantasy“.

Eine gelungene Überraschung war der Auftritt von Alina und Leon Lübken in der ersten Konzerthälfte. Die beiden Nachwuchsmusiker aus Worpswede – gerade einmal 10 und 13 Jahre alt – ernteten viel Applaus, als sie auf Saxofon und Klavier die jazzige Filmmusik von „Alice im Wunderland“ spielten. „Zugabe“, rief spontan jemand aus dem Zuschauerraum. Waltraud Lübken, die Oma der beiden, verfolgte den äußerst überzeugenden Vortrag ihrer Enkelkinder. „Von mir haben sie die Musikalität nicht geerbt“, sagte die Kleinensielerin in der Pause lachend. „Eher von meinem Mann.“

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August Lübken spielt schon lange in der Nordenhamer Stadtkapelle Tenorhorn, die Tochter Sonka Saxofon. Und Sohn Jörg, der Vater von Alina und Leon Lübken, hat in Bremen Musik studiert. Er beherrscht viele Musikinstrumente und dirigierte am Sonntag vom Piano aus einmal mehr das Jahreskonzert. Gemeinsam mit dem Baritonhorn- und Tubaspieler Maik Schneider, der für die humoristischen Einlagen verantwortlich war, sowie der Vereinsvorsitzenden und Klarinettistin Sandra Vollbrecht moderierte er zudem die Veranstaltung, auf der auch mehrere Ehrungen vorgenommen wurden.

Sylke Frerichs, „die gute Seele der Stadtkapelle“, engagiert sich seit 40 Jahren für das Musikensemble. Karin und Klaus Münzberger sowie Andrea Bathe sind seit zwei Jahrzehnten mit von der Partie. Die Auszeichnungen nahm Ilse Büsing, Vorsitzende des Kreisverbandes der Musikvereine Wesermarsch, vor. Sie lobte den Einsatz aller Musiker, wohl wissend, wie viel Arbeit in der Vorbereitung einer solchen Veranstaltung steckt.

Die Proben dauern länger als ein halbes Jahr. Wegen der stark rückläufigen Mitgliederzahlen ist eine Aufführung wie am Sonntag für die Nordenhamer nur noch möglich, weil zahlreiche Gastmusiker unterstützend einspringen. Bei der 43. Auflage am Sonntag waren es weit mehr als ein Drittel. Die Stadtkapelle sucht daher nach wie vor dringend Nachwuchsspieler und zwar in fast allen Bereichen: Percussion, Schlagzeug, E- oder Bassgitarre, Tenor, F-horn oder Baritonhorn, Posaune, Trompete, Saxofon, Klarinette, Flöte oder Klavier.

Die Proben finden immer montags von 19 bis 21.15 Uhr in der Schule Am Luisenhof statt. Jörg Lübken erteilt Interessierten auch Unterricht. „Und er ist wohl der geduldigste Mensch in der Wesermarsch“, ließ am Sonntag Sandra Vollbrecht die Anwesenden in der Friedeburg wissen.

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