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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Thomas Neumann als Nordenhamer des Jahres vorgeschlagen

28.01.2020

Nordenham Wie die meisten Kollegen im Vorstand ist auch Thomas Neumann von Anfang an dabei. Er gehörte 1994 zu den Gästen beim ersten „Festival“, das damals eher eine private Geburtstagsfete war. Er hat erlebt, wie Fonsstock anschließend immer größer wurde. Seit 26 Jahren ist er ein Teil der Mannschaft, die das Musikfestival zu einem Nordenhamer Markenzeichen gemacht hat. Jahr für Jahr genießen bis zu 2000 Besucher im Sommer das ganz spezielle Fonsstock-Feeling. Hinter dem Festival steht ein Team von Ehrenamtlichen. Und stellvertretend für dieses Team ist der Vorsitzende Thomas Neumann für die Wahl zum Nordenhamer des Jahres vorgeschlagen worden.

Großartiges Team

„Eigentlich bin ich nur Vorsitzender, weil ein Verein eben einen Vorsitzenden braucht“, sagt Thomas Neumann, der beruflich als Kaufmann im Baustoffhandel tätig ist. Auf den Titel legt er überhaupt keinen Wert. Dem 46-Jährigen geht’s um die Sache. „Außerdem macht die Arbeit in diesem großartigen Team einfach einen Riesenspaß.“ Jeder kümmert sich um einen bestimmten Aufgabenbereich. Thomas Neumann ist in erster Linie für den Papierkram zuständig, der in den vergangenen Jahren immer mehr geworden ist. Er führt Gespräche mit der Stadt, mit Feuerwehr, Polizei und Sanitätern, er kümmert sich um Unterkünfte für die Bands und erstellt Arbeitspläne für die Helfer. Beim Festival selbst – die nächste Auflage findet in diesem Jahr am 12. und 13. Juni statt – ist er rund um die Uhr im Einsatz.

Es sind vor allem die positiven Rückmeldungen der Besucher, die den 46-Jährigen motivieren, sich ehrenamtlich für Fonsstock einzusetzen. „Wir hören immer wieder von den Besuchern, dass sie begeistert sind. Das ist eine schöne Bestätigung für die ganze Arbeit“, sagt Thomas Neumann. Er freut sich auch darüber, dass das Festival inzwischen „in der Mitte der Gesellschaft“ angekommen ist. Wegen der Musik – bei Fonsstock wird vor allem Punkrock gespielt – hatte das Festival in den Anfangsjahren nicht den allerbesten Ruf. Das hat sich aber geändert. Längst hat sich Fonsstock zu einem Festival für die ganze Familie entwickelt. Von der Polizei gibt’s alljährlich ein Lob dafür, dass es so friedlich zugeht. „Darauf können wir stolz sein“, sagt Thomas Neumann.

Stolz ist der zweifache Familienvater auf das gesamte Fonsstock-Team. „Wir sind zwar ein Verein, aber Vereinsmeierei gibt’s bei uns nicht“, sagt der Nordenhamer. Sein Motto lautet: „Jeder, wie er kann.“ Es gibt Mitglieder, die sich eine Woche Urlaub nehmen, um beim Auf- und Abbau mitzuhelfen. Andere stehen zwei Stunden hinterm Tresen. Der Vorsitzende freut sich über jeden, der sich beim Festival einbringt.

Fonsstock ist dabei nur eine Leidenschaft von Thomas Neumann. Die andere heißt Fußball. Bis zum 26. Lebensjahr hat er selbst gespielt beim 1. FC Nordenham. Aus gesundheitlichen Gründen war das anschließend nicht mehr möglich. Und so ist er als Betreuer und Trainer dem FC Nordenham treu geblieben. Seit 1996 gehört er dem Vorstand an, zunächst als Schriftführer und seit sechs Jahren als Fußball-Obmann im Herrenbereich.

Vom DFB ausgezeichnet

Auch beim FCN hat Thomas Neumann die Aufgaben übernommen, um die sich keiner reißt, die aber trotzdem erledigt werden müssen. Er kümmert sich um Organisatorisches, um Spielverlegungen und Schiedsrichteransetzungen. Außerdem gehört er zu einem Team, das die Hallen-Kreismeisterschaft im Fußball ausrichtet. 2017 ist Thomas Neumann vom Deutschen Fußballbund für seine Verdienste ausgezeichnet worden.

Bei so viel Ehrenamt können die Tage manchmal ziemlich lang werden. „Ich bin froh, dass mich meine Frau Silke so unterstützt“, sagt Thomas Neumann. „Ansonsten wäre das alles gar nicht möglich.“

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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