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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Schon mehr als 100 000 Euro gespendet

12.11.2019

Nordenham Wenn in der Küche des St.-Willhad-Pfarrheims die Waffeleisen glühen, dann beginnt der Endspurt für den Martinsbasar. Am Montagnachmittag lag er wieder in der Luft, dieser wunderbar Anisduft, der bei der Krüllkuchen-Produktion entsteht. Ein Zeichen dafür, dass es nur noch wenige Tage sind bis zum großen Basar im Pfarrheim. Am kommenden Wochenende ist es so weit. Am Samstag, 16. November, von 14 bis 17 Uhr, und am Sonntag, 17. November, von 11.30 bis 17 Uhr, findet im Pfarrheim die 20. Auflage des Martinsbasars statt.

Bei diesem Basar sind nicht nur Kekse und Krüllkuchen selbst gemacht. Hier gibt es nichts von der Stange. Die Besucher erwartet ein riesiges Angebot an Dekoartikeln für die Weihnachtszeit, Holzarbeiten, Selbstgestricktes und Selbstgenähtes, kleine Präsente, Arbeiten aus Beton, Weihnachtskarten, Sterne, Engel und jede Menge Tür- und Adventskränze. Auch kulinarisch wird einiges geboten – im Waffelstübchen, im Probierstübchen und in der Caféteria. Zum Programm gehört darüber hinaus eine Tombola mit einer selbstgedrechselten Krippe als Hauptpreis.

Ein Jahr lang hat das Basarteam gearbeitet. In Anlehnung an eine berühmte Fußballer-Weisheit des früheren Weltmeister-Trainers Sepp Herberger heißt es in der katholischen Gemeinde St.-Willehad-Gemeinde immer: „Nach dem Basar ist vor dem Basar“.

Rund 15 Helfer, überwiegend Frauen, gehören zum harten Kern des ökumenischen Basarteams. An den Basartagen bekommen sie Unterstützung von weiteren ehrenamtlichen Helfern. Dass sich der Martinsbasar deutlich abhebt von vielen handelsüblichen Weihnachtsmärkten, hängt mit der besonderen Atmosphäre zusammen. Der Eintritt ist frei. Jeder Besucher wird persönlich mit einem kleinen Willkommensgeschenk am Eingang begrüßt. Außerdem wird der Erlös komplett für einen guten Zweck gespendet.

Wie schon im vergangenen Jahr gehen die Einnahmen an ein Misereor-Hilfsprojekt im Kongo. Dort werden Photovoltaikanlagen gebaut, um Krankenhäuser, Schulen und Betriebe mit Strom zu versorgen. Außerdem fördert Misereor die Ausbildung von Jugendlichen zu Solartechnikern und Elektrikern. Damit ist der Betrieb der Anlagen langfristig gesichert.

Im vergangenen Jahr sind beim Martinsbasar 9265,58 Euro für diesen Zweck zusammengekommen. Seitdem es den Martinsbasar in St. Willehad gibt, haben die Mitglieder des Basarteams schon weit über 100 000 Euro für den guten Zweck gesammelt.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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