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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Der Spaßfaktor ist entscheidend

06.06.2018

Nordenham Sie sind Urgesteine der Ersten Allgemeinen Lehrerband (EAL) und fast schon Dinosaurier der Nordenhamer Musikszene: Alfred Ferenz, Dietmar Brückner und Norbert Broer. Sie leben das Erbe der EAL und gehören zu deren fünfköpfiger Vokalformation. Die drei Männer feiern zwar keinen runden Geburtstag, wenn sie gemeinsam mit Rosi Peuker und Ralf Wübbenhorst am Sonntag, 17. Juni, beim Musik-Frühschoppen in der Jahnhalle aufspielen. Die Schnapszahl 44 aber ist ihnen durchaus präsent.

Ihre Haare sind mittlerweile schon leicht ergraut. Doch Alfred Ferenz, Dietmar Brückner und Norbert Broer sind immer noch so spritzig, neugierig und experimentierfreudig wie anno dunnemals, „als eine Horde Junglehrer in die Grundschule Friedrich-August-Hütte einfiel“. So erinnert sich EAL-Mitbegründer Alfred Ferenz an die Anfänge.

Der Frühschoppen

mit der Band EAL Vokal beginnt am Sonntag, 17. Juni, um 11 Uhr in der Jahnhalle. Tickets gibt es im Vorverkauf bei Nordenham Marketing & Touristik am Marktplatz 7. Der Eintritt kostet 7,50 Euro.

Mit Blues ging es los

Diese jungen Pauker hatten andere Pläne als ihre Kollegen, die sich nachmittags lieber zum Volleyballspielen trafen. Sie beschlossen, gemeinsam Musik zu machen. Zunächst mit Bluesstücken unter Ausschluss der Öffentlichkeit, dann mit deftigem Garagenpunk auf Schulfesten. Das war in den Jahren 1973/74. Dietmar Brückner stieß 1991 dazu, Norbert Broer zwei Jahre später.

EAL Vokal ist in diese Fußstapfen getreten. Die Band hat im Laufe der 44 Jahre viele Wandlungen erfahren. Über 80 Namen stehen auf der Liste der Ehemaligen. Viele von ihnen waren einst Schüler, die in den Instrumental-Arbeitsgemeinschaften der Luisenhofschule Musik gemacht hatten. Die Gruppe blieb bei allem Wechsel aber stets ihrem Credo treu: „Wir spielen alles, was Spaß macht“, sagt Alfred Ferenz, „und alles, was schön klingt und zu uns passt.“

Dieser Philosophie folgt natürlich auch die jüngste EAL-Kreation, die als EAL Vokal in dieser Besetzung seit mittlerweile vier Jahren zusammenspielt. Sie ist für sich genommen natürlich auch wieder besonders: „Wir folgen keinem bestimmten Stil, weil genau diese Vielseitigkeit unser Markenzeichen ist. Wir singen und spielen Gängiges ebenso wie Stücke, die die Leute ins Erstaunen versetzen“, erzählt Dietmar Brückner. „Aus jeder Ecke ein Knochen“, ergänzt Alfred Ferenz. Es werde übrigens immer schwieriger, neue Ecken zu finden. Denn das Meiste habe man irgendwie in den 44 Jahren irgendwo und irgendwann schon einmal gespielt.

Ein weiteres Problem sei, dass es für den mehrstimmigen Gesang eines Vokalensembles kaum geeignete Vorlagen gebe. Da müsse man schon an allem immer ganz kräftig herumfeilen. In guter Erinnerung beispielsweise ist ihnen noch die selbst gestrickte Vokalversion des Hard-Rock-Klassikers „Highway To Hell“ von AC/DC. Die Zuhörer hätten damals ganz verblüfft geguckt.

Breites Spektrum

In diesem Sinne bietet auch das Programm, das EAL Vokal für den am 17. Juni anstehenden Sonntagsfrühschoppen zusammengeschustert hat, ein breites Spektrum. Dazu gehören Songs der Kinks ebenso wie die Ohrwürmer „Nowhere Man“ und „Hero“, neue Interpretationen wie „Something In The Water“ oder „Feed My Fire“ und unbekanntere Stücke wie „You And Your Heart“ von Jack Johnson oder „The Way I Tend To Be“ von Frank Turner.

Und wie lange wird es die EAL noch geben? „So lange es uns Spaß macht“, sagt Dietmar Brückner spontan. Denn die Musik halte jung. Man dürfe sich nur nicht selbst zu sehr unter Druck setzen. „Wenn ich nach einem Übungsabend nach Hause komme, bin ich immer richtig mit mir zufrieden“, erzählt Alfred Ferenz. Abschied klingt anders. Eine gute Nachricht für alle treuen EAL-Fans.

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