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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Rettung in Sicht für Klassik im Park in Nordenham

22.10.2019

Nordenham Für die vom Aus bedrohte Konzertreihe „Klassik im Park“ ist eine Rettung in Sicht. Es gibt gute Chancen, dass der Verein Nordenham Marketing & Touristik (NMT) die beliebte Freiluftveranstaltung übernimmt. Gegenüber der NWZ hat NMT-Geschäftsführerin Ilona Tetzlaff ihr „großes Interesse“ betont.

„Es wäre sehr schade für Nordenham, wenn es diese tolle Veranstaltung nicht mehr geben würde“, findet die City-Managerin. Daher will sie sich dafür einsetzen, dass der Marketing- und Touristikverein das sommerliche Kulturereignis unter seine Fittiche nimmt. In der nächsten Sitzung des NMT-Vorstandes soll das Thema auf den Tisch kommen.

Kosten prüfen

Allerdings macht Ilona Tetzlaff deutlich, dass zunächst die Kostenkalkulation und Finanzierbarkeit abzuklopfen seien. Auch über mögliche Änderungen am Konzept müsse nachgedacht werden. Wenn sich dabei ein gangbarer Weg abzeichne, sei es sehr gut vorstellbar, dass NMT künftig als Veranstalter von „Klassik im Park“ auftrete. Das passe auch prima in das NMT-Programm, zumal durch die Aufgabe des ähnlich ausgerichteten „Festes in Weiß“ eine Lücke entstanden sei.

Ilona Tetzlaff ist selbst ein „großer Fan“ der Konzertreihe und hat nur wenige der insgesamt 15 Veranstaltungen im Schützfelder Park verpasst. Sie lobt die „schöne Mischung aus hochkarätiger Musik und gesellschaftlichem Ereignis“.

Den bisherigen Veranstaltern zollt die City-Managerin „allerhöchste Anerkennung“. Mit ihrem privaten Engagement hätten Stefan Tönjes, Dr. Peter Klan und Bruno Fröhlich, der bis 2016 dem Organisationsteam angehörte, die Konzertabende zu einem festen Bestandteil des Nordenhamer Kulturangebots gemacht. Daher sei es bedauerlich, dass Stefan Tönjes und Peter Klan jetzt den Rückzug angetreten haben. Sie hatten diesen Schritt mit dem hohen Aufwandes und dem finanziellen Risiko begründet, das sie als Privatpersonen tragen mussten. Ihr Wunsch, ein Nachfolger könnte womöglich die Reihe fortsetzen, geht dank NMT nun vielleicht in Erfüllung.

Auch der Chef des Kulturzentrums Jahnhalle, Stefan Jaedtke, würde es „zutiefst bedauern“, wenn Klassik im Park nicht mehr stattfinden könnte. Für die städtische Einrichtung wäre es jedoch nicht leistbar, die Veranstaltung zu planen und auszurichten. „Das können wir nicht wuppen“, sagt Stefan Jaedtke, „schon aus personellen Gründen nicht.“

Die Anfänge von Klassik im Park reichen bis in das Jahr 2002 zurück. Das damals noch dreiköpfige Organisationsteam hatte nach einem gemeinsamen Besuch des Open-Air-Festivals „Sommer in Lesmona“ spontan die Idee entwickelt, eine ähnliche Veranstaltung in Nordenham auf die Beine zu stellen. Stefan Tönjes, Peter Klan und Bruno Fröhlich wagten einen Versuch und landeten auf Anhieb einen Volltreffer.

Premiere 2002

Bei der Premiere bevölkerten sogleich 500 Besucher den Park von Gut Schützfeld. Zu den besten Zeiten kamen sogar über 800 Gäste zu den Konzertabenden. Zuletzt waren die Besucherzahlen jedoch rückläufig. Bei der Veranstaltung im August dieses Jahres waren es um die 450.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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