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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Party In Nordenham: Stadtfest immer noch mit Fragezeichen

12.12.2019

Nordenham Der Termin ist geblockt: Vom 13. bis zum 16. August soll im nächsten Jahr das Nordenhamer Stadtfest über die Bühne gehen. Aber noch ist nicht abschließend geklärt, ob die große Party überhaupt stattfinden kann. Die entscheidende Frage ist, wer die Ausrichtung des Stadtfestes übernehmen soll. Nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens im Sommer fiel die Wahl zwar auf ein Veranstalter-Duo aus Butjadingen und Brake. Doch die Verträge sind immer noch nicht unterzeichnet. „Es gibt in einigen Detailpunkten noch Klärungsbedarf“, beschreibt Bürgermeister Carsten Seyfarth den Stand der Dinge.

30 Jahre Nordenhamer Stadtfest

1989 hat das Nordenhamer Stadtfest zum ersten Mal stattgefunden. Die Veranstaltung sollte als neue Attraktion die Nordenhamer Woche aufwerten. Für die Organisation waren damals Heinz Bussmann und Klaus Hildebrandt aus Ganderkesee zuständig.

Später folgten Joachim Riese, Dettmar Neels, Udo Venema, Uwe Lenz und zuletzt Peter Böseler als Ausrichter. Peter Böseler, der im Hauptberuf ein Zeltverleih-Unternehmen in Schweierzoll betreibt, hat das Stadtfest von 2013 bis 2019 veranstaltet. Bei der Neuausschreibung für 2020 verzichtete er auf eine Bewerbung.

Die hohen Gebührenforderungen der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (Gema) hatten Peter Böseler in den Jahren 2018 und 2019 dazu veranlasst, die Veranstaltungsfläche zu verkleinern. Er beschränkte das Festgelände auf den Bereich des Marktplatzes. In der Fußgängerzone gab es bei den beiden zurückliegenden Stadtfesten kein Programm mehr.

In der Ausschreibung des Stadtfestes 2020 hatte die Stadt Nordenham vorgegeben, dass neue Ideen gefordert sind, die „zu einer Modernisierung und besseren Akzeptanz der mehrtägigen Veranstaltung führen“. Die Bewerbungsfrist endete am 15. Juli.

Der übliche Termin des Nordenhamer Stadtfestes ist das dritte August-Wochenende. Inoffizieller Beginn ist ein Probelauf am Donnerstag. Ein Programmhöhepunkt ist der große Festumzug, den der Verein Nordenham Marketing & Touristik organisiert.

Bei einem Treffen am Dienstagabend sollten eigentlich Nägel mit Köpfen gemacht werden. Aber es zeigte sich, dass die Vorstellungen der Partymacher und der Stadtverwaltung in einigen Punkten auseinanderliegen. Nach Informationen der NWZ geht es dabei vor allem um die Kosten.

Laut Bürgermeister Carsten Seyfarth soll bis Ende dieses Jahres eine Entscheidung fallen. Falls mit den beiden Bewerbern keine Einigung möglich sein sollte, müsste sich die Stadt nach anderen Veranstaltern umsehen. Dann könnte aber auch die grundsätzliche Frage aufkommen, ob das Nordenhamer Stadtfest verzichtbar ist.

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Zwei Bewerbungen

Dass es nicht so einfach ist, einen Stadtfest-Veranstalter zu finden, hat sich bei der jüngsten Ausschreibung gezeigt. In der Frist bis zum 15. Juli gingen lediglich zwei Bewerbungen im Rathaus ein. Als die Bewerber Ende August ihre Konzepte in einer interfraktionellen Sitzung vorstellen sollten, erschien aber nur das Duo aus Butjadingen und Brake.

Der andere Interessent begründete sein Fernbleiben mit Terminproblemen. Der bisherige Veranstalter, Peter Böseler aus Schweierzoll, hatte sich gar nicht erst nicht beworben.

In der nichtöffentlichen Zusammenkunft legte das Zweierteam nach Angaben des Bürgermeisters ein „überzeugendes Konzept“ vor, das auch in der Politik gut ankam. Daraufhin gab der Verwaltungsausschuss dem Duo den Zuschlag. Soweit die Beschlusslage seit Ende August. Doch als es jetzt um die Feinabstimmung ging, wurde deutlich, dass es in Kostenfragen noch allerhand zu klären gibt.

Frische Ideen

Die Stadt hatte in der Ausschreibung deutlich gemacht, dass sie von den künftigen Stadtfestmacher frische Ideen erwartet. Das Konzept des favorisierten Veranstalter-Duos sieht vor, die zuletzt abgespeckte Partyzone wieder zu vergrößern. Demnach soll nicht nur auf dem Marktplatz, sondern auch in einem Teilbereich der Fußgängerzone gefeiert werden. Entsprechend sind zwei Bühnen geplant: eine auf dem Marktplatz, eine vor der Commerzbank.

Die Organisatoren haben sich zudem vorgenommen, bei der Musikauswahl die Interessen der jüngeren Generation stärker berücksichtigen. Neben dem üblichen Fetenmix aus Top-40-Hits und Ohrwürmern aus den Achtzigern sind Dance und House angesagt.

Als zusätzliche Attraktion plant das Duo eine besondere Illumination des Veranstaltungsgeländes mit Lichteffekten.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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