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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Silvesterparty: Mit Major Tom in das neue Jahr

02.01.2018

Nordenham Fehlanzeige in der Friedeburg und in der Jahnhalle. In diesen beiden Einrichtungen der Stadt Nordenham herrschte ungewohnte Stille und Leere in der Silvesternacht. Weil die Kartennachfrage in der Friedeburg schon seit Jahren rückläufig war und sich auch kaum jemand für die geplante Club-Fete in der Jahnhalle begeistern konnte, zogen die Veranstalter die Reißleine und sagten die Silvesterpartys frühzeitig ab. Dafür wurde in anderen Sälen umso mehr der Jahreswechsel gefeiert. Die größte Silvesterfete ging im Landhotel Butjadinger Tor und im angrenzenden Brauhaus über die Bühne. Mit Abschiedsstimmung war der Silvesterball in den Weserterrassen verbunden.

Die Feier im Butjadinger Tor in Abbehausen hatte es in sich: laut, hitzig, wuselig und Stimmung pur. Über 700 bestgelaunte Gäste erlebten dort einen turbulenten Jahreswechsel. Auf der Tenne, im Festsaal und im Brauhaus heizten drei Discjockeys kräftig ein. Die Musik ging in die Beine. Kaum ein Durchkommen gab’s zwischen den Tischen für die Bedienungen. Dem Servicepersonal wurden Höchstleistungen abverlangt. Zum Schlemmen lud ein üppiges Silvesterbüfett ein. Um Mitternacht dann prosteten sich sich die Feierenden lautstark zu, während Peter Schillings Ohrwurm „Major Tom – Völlig losgelöst“ ertönte. Und schon ging’s nach draußen vor die Tür, wo der Himmel vom Funkenregen der Raketen hell erleuchtet war.

Mit einem Silvesterball haben sich Gudrun Hennicke und ihr Ehemann Stefan Wagner von den Freunden und Stammgästen des Restaurants Weserterrassen sowie von ihren Wegbegleitern verabschiedet. Seit 1990 arbeitete Gudrun Hennicke in den Weserterrassen als Bedienung, im Jahr 2005 kaufte sie die Immobilie, 2013 übernahm sie dann auch den gastronomischen Betrieb in die eigenen Hände. Doch nun hat sie einen Schlussstrich gezogen. „Es wurde mir alles ein bisschen zu viel“, erzählte Gudrun Hennicke, „ich kann mich doch nicht zerreißen.“ Der Abschied fiel ihr nicht leicht: „Es tut verdammt weh. Es geht ein Traum kaputt. Wir hatten wunderschöne Jahre hier.“

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Auch ihr Ehemann sah den Zeitpunkt gekommen, das Kapitel Weserterrassen zu beenden. „Die Gesundheit geht vor“, betonte Stefan Wagner. Jetzt sei eine große Last von seiner Frau gefallen.

Ob und wann sich die seit Neujahr geschlossenen Türen der Weserterrassen unter neuer Regie wieder öffnen werden, ist noch ungewiss. Gespräche mit zwei Interessenten sind gescheitert. Daher hat Gudrun Hennicke zwei Tage vor Weihnachten einen Makler beauftragt. Dass es irgendwann weitergehen wird, daran haben sie und ihr Mann keinen Zweifel. Denn das Restaurant sei ein gut laufender Betrieb in einzigartiger Lage.

Obwohl der Silvesterball für die Weserterrassen bis auf Weiteres das Aus bedeutete, litt die Stimmung zum Jahreswechsel in den voll besetzten Sälen keineswegs. Schließlich wollte man zum Abschied noch einmal kräftig miteinander feiern. Mit flotter Musik sorgte Discjockey Thomas Rabius für die passende Tanzlaune.

Norbert Hartfil Redaktionsleitung Nordenham / Redaktion Nordenham
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