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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Das Ehrenamt in seiner ganzen Vielfalt

25.06.2018

Nordenham „Ich fand das echt gewaltig, was ihr da alles im Vorfeld schon organisiert hattet“, sagte Britta Borchers am Sonnabend bei der Abschlussveranstaltung des ersten Nordenhamer Ehrenamtstages, als sie ganz spontan das Mikrofon in die Hand nahm. Die freiwillige Mitarbeiterin vom Förderverein des Hauses Christa war nicht die Einzige, die Albert Mumme und seinem Organisationsteam große Bewunderung zollte.

Auch Bürgermeister Carsten Seyfarth lobte die Veranstaltung. Er richtete seinen Dank nicht nur an den Vorsitzenden des Senioren- und Behindertenbeirats und dessen Mitstreiter, sondern ebenso an die vielen Sponsoren und die Hofmann-Stiftung. Und natürlich besondere an die vielen ehrenamtlichen Helfer, die bei der Veranstaltung im Einsatz waren und für das Gelingen der großen Premiere gesorgt hatten. „Das war einfach klasse“, sagte der Bürgermeister, „ihr habt einen super Job gemacht.“

„Helfen macht glücklich“ lautete das Motto des ersten Nordenhamer Ehrenamtstages, der am Samstag auf die Vielfältigkeit der Freiwilligentätigkeit aufmerksam machte.

Fahrradkorso

Der Veranstaltungsreigen begann am Morgen mit einem Fahrradkorso zu den vier Schauplätzen im Nordenhamer Stadtgebiet. Die rund 30 Radler, darunter auch der Bürgermeister, fuhren trotz des schlechten Wetters alle Stationen an. Dazu gehörten der Standort der Johanniter-Unfallhilfe, das Mehrgenerationenhaus, das Domizil des Deutschen Roten Kreuzes und schließlich der Stützpunkt der Nordenhamer Feuerwehr.

Für all diejenigen, die nicht mit dem Rad unterwegs waren, bestand die Möglichkeit, den kostenlosen Fahrdienst der Verkehrsbetriebe Wesermarsch zu nutzen. Der Bus mit der Aufschrift „Ehrenamtstag“ verkehrte im 30-Minuten-Takt zwischen den vier Orten, an denen um die 20 Hilfsorganisationen und Vereine ihre Arbeit vorstellten und für ein buntes Unterhaltungsprogramm mit zahlreichen Vorführungen, Live-Musik, Gewinnspielen und Verpflegungsständen sowie Spiel- und Bastelaktionen für Kinder sorgten.

Das Organisationsteam hatte sich im Vorfeld bewusst für eine dezentrale Veranstaltung entschieden, damit sich zumindest einige der teilnehmenden Institutionen in ihren Einrichtungen präsentieren konnten. „Da hat man den direkten Einblick“, betonte Albert Mumme.

Auch wenn es mitunter nicht immer so aussah und einige Informationsstände zeitweise verwaist wirkten: Im Laufe des Tages – vor allem in den Vormittagsstunden – kamen viele Interessierte zu den einzelnen Veranstaltungsorten. Sie suchten das Gespräch mit den Ehrenamtlern und ließen sich ausführlich über die jeweiligen Einsatzbereiche aufklären.

„Ich habe heute schon 13 Beratungen gehabt“, berichtete zum Beispiel Seda Kahrman von der Freiwilligen-Agentur des Landkreises am Nachmittag. Die Einrichtung „Ehrensache“ des Caritasverbandes vermittelt Interessierte zeitnah in ein Ehrenamt und ist für Beratungsgespräche jeden ersten Mittwoch im Monat vormittags im Mehrgenerationenhaus anzutreffen.

Afrikanisches Essen

An dem afrikanischen Mittagstisch im Mehrgenerationenhaus an der Viktoriastraße nahmen über 50 Gäste teil. Die Ehrenamtler der Johanniter-Unfallhilfe freuten sich wenige Meter weiter im Laufe des Tages über 300 verkaufte Mahlzeiten. Das berichteten sie am Abend bei der Abschlussveranstaltung in der Jahnhalle. Dort sorgte die Lokschuppen-Combo für Live-Musik. Allerdings hätten die Besucherzahlen bei so viel Engagement insgesamt noch höher sein können.

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