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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Theater Fatale: Nackter Wahnsinn tut der ganzen Stadt gut

13.01.2020

Nordenham Schon bei der Eröffnung des „Fatalen Wintervergnügens“ am Samstag im Güterschuppen zur besten Kaffeezeit drängelten sich die Gäste im Saal, im Foyer und trotz zugiger Kälte sogar auch draußen vor der Tür an Feuerkorb und Glühweinstand.

Am Abend dann, als der Shanty-Chor sang und die Blues-Rock-Formation „Senior’s Wailing“ und die Gruppe „The Nordic C“ mit Rock, keltischen Klängen und Folk aufspielten, wurde es dann empfindlich eng: Das Theater Fatale feierte seinen 20. Geburtstag und hatte alle Freunde und Förderer zur großen Jause eingeladen.

Und alle waren gekommen.

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Der Vorsitzende der illustren Theaterschar, Rolf Wilkens, begrüßte die Gäste mit einem fluffigen „Moin, alle zusammen. Ohne euch würde es uns nicht geben! Wir zusammen sind Theater Fatale.“ Alle Gäste seien heute Ehrengäste, sagte er. Das Publikum – denn ohne seinen Applaus gebe es keine Motivation. Die Mitglieder, aktiv wie passiv – denn sie haben das Theater Fatale über den Tellerrand Nordenhams hinaus bekannt gemacht und sorgten für unbeschwerte und unterhaltsame Abende. Der Vorstand – denn der ziehe die Fäden. Schließlich die guten Rahmenbedingungen – einerseits die Stadt, die den Weg für die Spielstätte Güterschuppen ebnete, andererseits die Kulturschaffenden in der Stadt, die sich gegenseitig respektieren, helfen und schätzen würden. Das Theater Fatale sei glücklich, zu ihnen zu gehören, sagte Rolf Wilkens.

Tolle Spielstätte

Bürgermeister Carsten Seyfarth fing den Ball in seinem Dank an die „lieben Fatalistinnen und Fatalisten“ auf: Das Ensemble habe das Kulturleben in der Stadt nachhaltig bereichert und habe sich aus einem maroden Industriegebäude eine tolle Spielstätte geschaffen.

Das erfolgreichste Stück der Fatalen in den vergangenen zwanzig Jahren mit 27 ausverkauften Aufführungen sei die Komödie „Der nackte Wahnsinn“ gewesen, erinnerte sich der Bürgermeister. Und er knüpfte an: „Was ihr euch hier geschaffen habt – das ist der nackte Wahnsinn! Ein tolles Projekt, das ihr hier auf die Beine gestellt habt. Dafür ein riesiges Komplement.“

Und für alle sei es eine Win/Win-Situation. Natürlich war es nun an der Zeit, die vergangenen zwanzig Jahre Theaterleben Revue passieren zu lassen: Vom Debüt-Stück „Meuterei auf der RS Eumel“, von „Hexenschuss“,über „Und ewig rauschen die Gelder“ bis hin zu „Zum Henker mit den Henks“ im Abbehauser Dorfkrug, „Urlaubsbekanntschaften“, „Frank & Stein“, „Christmas Crime“, „Pinguine können keine Käsekuchen backen“ und von „Mail zu Mail“ in der Jahnhalle sowie „Wie wär’s denn, Frau Markham“, „Die Hölle wartet nicht“ und „Es war die Lerche“ in der Friedeburg.

Im Jahr 2007 dann eröffnete das Theater Fatale seine Spielstätte im Güterschuppen an der Müllerstraße 1 mit „Außer Kontrolle“. Es folgten „Fachwechsel“, „Vier linke Hände“ und „Allein in der Sauna“, „Pension Schöller“, „Zwei wie Bonny und Clyde“ und „Ein Schlüssel für zwei“, „Hamlet for you“, „Der nackte Wahnsinn“, „Und dann gab’s keines mehr“, „Fatalissimo“ 1+2, „Mein Freund Harvey“, „Und alles auf Krankenschein“ sowie „Ganze Kerle“. Dazu mehrere Aufführungen des von Theater Fatale gegründeten Jugendtheaters und die von ihm initiierten Kindertheatertage.

Etwas anders

Wie beim „etwas anderen Theater“ üblich, hatten die Theatermacher sich auch bei ihrer Rückschau „20 Jahre Theater Fatale“ eine ungewöhnliche Präsentation gewählt: Rolf Wilkens, Reinhard Koopmann, Birgit Glückselig, Olaf de Grave und Axel de Grave hatten sich hinter dem Banner „Theater Fatale“ gehockt und tauchten mit ihren Köpfen abwechselnd auf, um die vergangenen 20 Jahre ebenso ironisch wie persönlich und witzig als Wort-Feuerwerk aufblitzen zu lassen. Den Text zur Episode hatte einmal mehr Uschi Wilkens geschrieben, die Dramaturgie war einem Kindertheaterstück abgeguckt.

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