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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Unterhaltung: Kabarett trifft Kodderschnauze

06.04.2019

Nordenham Werner Momsen ist in Nordenham kein Unbekannter. Bereits mehrere Male stand die Polypropylen-Puppe mit den großen Kulleraugen und der schwarzen Brille schon auf der Bühne der Jahnhalle. Jetzt trat die Hamburger Kodderschnauze, die vielen als rasender Reporter aus dem Fernsehen bekannt ist, und die von dem Komiker Detlef Wutschik gespielt wird, erstmalig gemeinsam mit dem Kabarettisten und Musiker Matthias Brodowy im Nordenhamer Kulturhaus auf. „... Och! Zwei Nordlichter sprechen sich aus“, lautet der Titel ihres unterhaltsamen Programms, mit dem die beiden sehr unterschiedlichen Charaktere zurzeit durch Norddeutschland touren.

Accessoires des Nordens

Der eine verkörpert den hannoverischen Komiker und Musiker, der eher nachdenklich wirkt, der andere dagegen den oftmals wortkargen Gesprächspartner, der auch immer wieder gerne im tiefsten Platt kommuniziert.

Da geht es auf der Bühne mit den typisch norddeutschen Accessoires – Hafenpoller, Kommode mit Teeservice, Garderobenständer mit Ostfriesennerz, Elbsegler und Südwester – mal komödiantisch-humoristisch zu, dann wieder sinnierend-melancholisch. Aber alles mit einem Augenzwinkern und einem gehörigen Schuss Humor, der bei weitem trockener als das norddeutsche Wetter ist.

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Das fängt bei dem Definitionsversuch für die geografische Lage des Nordens an, geht über die norddeutsche Mentalität und Sprache, das Heimatgefühl und die Windkraftanlagen bis hin zu anderen witzigen Einlagen.

Um nur einige Beispiele zu nennen: „Ich habe die Welt gesehen“, konstatiert Matthias Brodowy für sich in voller Überzeugung, weil es den gebürtigen Braunschweiger erst nach Wolfsburg und später nach Hannover verschlagen hat. Oder: Norden ist eben da, wo jeder Kompass sich zuhause fühlt und man Plattdeutsch spricht. Und überhaupt: Es bedarf im Norden nicht vieler Worte, weil eben jedes Einzelne zählt.

Die beiden Nordlichter werfen sich auf der Bühne immer wieder rasch die sprichwörtlichen Bälle zu. Das kommt bei den rund 120 Zuschauern in der Jahnhalle richtig gut an und sorgt für Applaus. Gleiches gilt für die vorgetragenen Lieder wie etwa das kritische Stück mit dem Refrain „Ja, ich bin dafür, aber nicht vor meiner Tür!“.

Humorvolle Gedichte

Zeitweise klatscht das Publikum mit, wenn Matthias Brodowy Klavier spielt und zugleich mitsingt. Beifall darüber hinaus für die humorvollen Gedichteinlagen und Wortspiele. Aerophobie ist die Angst vor Zugluft, erläutert da Matthias Brodowy, Ornithophobie entspreche dagegen der Angst vor Vögeln. Aero-Ornithophobie ist logischerweise die Angst vor Zugvögeln. So sein einleuchtender Erklärungsversuch. Detlef Wutschik und Matthias Brodowy wissen eben gekonnt zu unterhalten. Sie beziehen mitunter ihre Zuschauer in das Geschehen auf der Bühne ein und improvisieren spontan. Kein Wunder: Detlef Wutschik ist schon sehr lange im Theatergeschäft. Er spielte unter anderem am Düsseldorfer Marionettentheater und wurde erst im vergangenen Jahr mit seiner Puppe Werner Momsen als Unesco-Botschafter ausgezeichnet.

Sein Kompagnon aus Hannover ist seit nunmehr drei Jahrzehnten im Kabarett tätig und wurde ebenfalls mehrfach prämiert. Viele kennen ihn wahrscheinlich aus dem Fernsehen. Der ausgebildete Kirchenmusiker hat bei den verschiedensten Formaten und Sendern, unter anderem bei „Hüsch & Co“ und „Mitternachtsspitzen“, mitgewirkt.

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