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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Nordenhamer Goethe-Gesellschaft: Kulturmix beginnt mit Paukenschlag

08.02.2019

Dass die Nordenhamer Goethe-Gesellschaft die zweitgrößte ihrer Art in Deutschland ist, hängt vor allem mit dem abwechslungsreichen Programm zusammen, das sie Jahr für Jahr nicht nur ihren Mitgliedern, sondern allen an Kultur und Wissenschaft interessierten Menschen bietet. Der bunte Mix, der auch viele Musikveranstaltungen enthält, ist das Erfolgsrezept des Vereins. Seit 25 Jahren sind der Vorsitzende Burkhard Leimbach – er kümmert sich um die Vorträge – und sein Stellvertreter Stefan Tönjes – er holt die Musiker nach Nordenham – dafür verantwortlich. Und auch für dieses Jahr haben die beiden ein Programm auf die Beine gestellt, das sich sehen lassen kann.

Konzerte

Donnerstag, 14. Februar: Fusion Duo. Mit einem Paukenschlag beginnt das Konzertprogramm der Nordenhamer Goethe-Gesellschaft. Maxine Troglauer und Vanessa Porter bieten ihrem Publikum ein Hörerlebnis der besonderen Art. Maxine Troglauer spielt Bassposaune, Vanessa Porter Percussion – eine verheißungsvolle Kombination. In dem Programm werden die Virtuosität der einzelnen Künstler wie auch das Verschmelzen der beiden Instrumente in den Fokus gestellt. Höhepunkt ist eine Auftragskomposition des in Berlin lebenden Jazz-Saxofonisten Jonas Schön. Jahnhalle, 20 Uhr.

Donnerstag, 14. März: Trio Parnassus. Die Musiker stehen für eine meisterliche Klangkultur und eine vorurteilsfreie Lust an Entdeckungen. Neben dem Gründungsvater Michael Groß, unter dessen Ägide das musikalische Kind erwachsen wurde, gehören heute die Geigerin Julia Galic und der junge deutsch-französische Pianist Johann Blanchard zum Ensemble. Auf dem Programm stehen Werke von Bernhard Molique, Cécile Chaminade und Clara Schumann. Aula des Gymnasiums, 19.30 Uhr.

Donnerstag, 4. April: Alexander Krichel. Der Pianist ist ein Stammgast bei der Goethe-Gesellschaft in Nordenham. Diesmal stellt er Stücke aus seiner neuen CD „An die ferne Geliebte“ vor. Sie enthält Klavierwerke von Beethoven, Schumann, Wagner, Liszt und Kreisler. Aula des Gymnasiums, 19.30 Uhr.

Donnerstag, 26. September: Duo Berlin.  „Vom Salon zum Konzertsaal“ heißt das Programm, das Dorothea Stepp und Milena Wilke mit ihren Violinen gestalten. Sie spielen Werke von Viotti, Wieniawski, Spohr, Boccherini und Ysaye. Aula des Gymnasiums, 19.30 Uhr.

Donnerstag, 14. November: „Rufe nicht die Mutter, Junge“. Ein ganz besonderer Abend im Goethe-Programm: Die Besucher können sich auf eine Hommage an Robert Gernhardt freuen, der sich vor allem als Dichter einen Namen gemacht hat. Gernhardt war Mitbegründer der Neuen Frankfurter Schule, deren Publikationsorgan nach der Zeitschrift Pardon das Satiremagazin Titanic wurde. Zitate von Robert Gernhardt steuern Helmfried von Lüttichau und Johano Strasser bei. Musikalisch umrahmt wird der Abend von Lilo Kraus (Harfe) und Chris Schmitt (Mundharmonika). Aula des Gymnasiums, 19.30 Uhr.

Samstag, 28. Dezember: Xenon Quartett. Lukas Stappenbeck (Sopransaxofon), Anže Rupnik (Altsaxofon), Adrian Durm (Tenorsaxofon) und Benjamin Reichel (Baritonsaxofon) bilden das Xenon Quartett, das beim traditionellen Konzert „zwischen dem Jahren“ zu hören ist. Das preisgekröntes Ensemble gehört zu den jungen Hoffnungsträgern der Kammermusikszene. Jahnhalle, 20 Uhr.

Vorträge

Donnerstag, 7. März: „Pioniere der modernen Selbsterkenntnis – Sokrates und Paulus“. Prof. Dr. Matthias Bormuth aus Oldenburg sagt: „Wer im abendländischen Raum sozialisiert wurde, folgt in seinem Denken Traditionslinien zwischen Antike und Christentum, die wesentlich von Sokrates und Paulus als weichenstellende Denker der westlichen Welt vorgezeichnet wurden. Der Vortrag zeichnet diese Traditionslinien nach und unterwirft heutiges Denken einer kritischen Überprüfung. Altes Rathaus, 19.30 Uhr.

Donnerstag, 28. März: „Goethe und Carl Friedrich Zelter – Lebensstationen einer außergewöhnlichen Freundschaft“. Carl Friedrich Zelter gilt als Goethes engster Altersfreund. Franz Josef Wiegelmann aus Bonn will in seinem Vortrag den Lebensweg des großen Musikpädagogen, Komponisten, Dirigenten, Musiktheoretikers und unermüdlichen Kulturpolitikers nachzeichnen. Der Briefwechsel der beiden Freunde wird nicht selten als einer der schönsten in der Deutschen Literatur bezeichnet. Altes Rathaus, 19.30 Uhr.

Donnerstag, 25. April: „Hatte Goethe ein Verhältnis mit Anna Amalia, bevor er Schiller vergiftete? – Verschwörungstheorien um Goethe“.  „Verschwörungstheorien gibt es nicht erst seit Donald Trump“, sagt Dr. Markus Wallenborn aus Worms. Auch rund um Goethe gebe es einige ziemlich krude Beispiele dafür. Der Referent will ihre Funktionsweise aufzeigen und ihre gemeinsamen Strukturelemente herausarbeiten. Altes Rathaus, 19.30 Uhr.

Donnerstag, 12. September: „Sommerregen der Liebe – Goethe und Frau von Stein“. In Zusammenarbeit mit dem Verein Literaturplus Wesermarsch haben die Goetheaner die Grande Dame der deutschen Literatur, Sigrid Damm, eingeladen. Sigrid Damm gilt als Goethezeit-Kennerin. Sie hat mit „Sommerregen der Liebe“ ein berührendes und plausibles Buch über die faszinierende Weimarer Liebesbeziehung von Goethe zu Charlotte von Stein geschrieben. Aula des Gymnasiums, 19.30 Uhr.

Donnerstag, 24. Oktober: „Rituale der Zeitnahme – die Bändigung des Zeitflusses“. Ist die Einteilung in Jahre, Monate, Tage und Stunden nur eine Funktion astronomischer Messungen oder ist der Biorhythmus des Menschen ein verlässliches Instrument der Zeitgliederung? Wie empfinden wir Zeitabschnitte unserer eigenen Biografie. Diesen Fragen geht Dr. Klaus Dirschauer aus Bremen nach, indem er bekannte Zeiteinteilungen auf ihren kultur- und religionsgeschichtlichen Hintergrund zurückführt und als selbstverständlich empfundene Rhythmen hinterfragt. Altes Rathaus, 19.30 Uhr.

Donnerstag, 28. November: „Wie christlich ist Deutschland – und hat es was davon“.  Das „christliche Abendland“, lange Zeit nur noch als verstaubtes Ideal früherer Generationen thematisiert, wird neuerdings wieder beschworen – allerdings in identitätspolitischer Absicht als anti-islamische Kampfansage. Dr. Andreas Püttmann will in seiner Bestandsaufnahme die religiöse Landschaft in Deutschland vermessen und zu aktuellen Herausforderungen der Kirche Stellung nehmen. Altes Rathaus, 19.30 Uhr.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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