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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Frauentag: Notruf freut sich über dringend gebrauchtes Geld

14.03.2011

SEEFELD Erfreulich hat sich der Buffetabend anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Internationalen Frauentages im Seefelder Mühlencafé für den Frauennotruf Wesermarsch gestaltet. Die Organisatorin des Basars zugunsten des Fördervereines Frauennotruf Wesermarsch, Cornelia Iber-Rebentisch, überreichte an die Vorsitzende Gudrun Bensing einen Scheck über 500 Euro.

Freundlicher Hinweis hilft

Dabei waren 310 Euro durch die Einnahmen des Basars vor zwei Wochen enthalten. Die restliche Summe stockte der Mühlenverein zunächst auf. Der freundliche Hinweis auf weitere Spenden fiel an diesem Abend auf sehr fruchtbaren Boden, denn es wurden noch einmal 358 Euro von den fast 70 Frauen im Café eingesammelt. Somit kann sich der Förderverein Frauennotruf über eine Summe von 668 Euro freuen.

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Gudrun Bensing stellte den Anwesenden kurz den Verein vor, der 64 Mitglieder zählt. Davon übernehmen elf Frauen Telefonarbeit das ganze Jahr hindurch. Rund 140 Anrufe von Frauen, denen Leid in der Familie widerfahren ist, gehen jährlich ein, und das bedeutet auch für die Telefonistinnen eine große psychische Belastung.

Niedrigere Löhne

Bevor das Buffet eröffnet wurde, hinterfragte Cornelia Iber-Rebentisch die oft schon beschworene Gleichstellung der Frauen. „Es gibt noch viele Stellen, an denen Frauen schlechter gestellt sind. Sie bekommen niedrigere Löhne, müssen neben dem Beruf auch die Hausarbeit verrichten, und nur wenige sind bisher in Führungspositionen tätig.“

Erstmals wurde den Teilnehmern der Frauentags-Veranstaltung ein reichhaltiges vegetarisches Buffet serviert. Gemüsekuchen, Bulgursalat, türkischer Obazda, Spinatauflauf und weitere Gerichte verwöhnten die Gaumen.

Im Anschluss sorgte die Schauspielerin Sylva Springer für den kulturellen Teil. Die im Krieg geborene Butjenterin erlebte die 50er Jahre als sehr beengend und verließ Nordenham nach der Schule, um in Berlin Schauspiel zu studieren. Über ihr Empfinden über die Stellung der Frau damals und heute berichtete sie sehr offen.

In diesem Jahr werde sie ihren 70. Geburtstag feiern und dies nehme sie zum Anlass zurückzuschauen. „Heute ist ein Rückschritt eingetreten. Die Mädchen reduzieren sich auf das Äußerliche und der Beruf steht erst an zweiter Stelle“, bedauerte Springer. Zu ihren Schilderungen las sie Texte von Wilhelm Busch, Franz Josef Degenhardt, Erich Kästner und Karin Kiwus.

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