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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

„Nur dicke Schweine bringen Scheine“

21.12.2011

BRAKE „Eigentlich hatten wir vor, eine Muttersau mit ihren sechs Ferkeln durchs Publikum zu jagen“, grinst Regisseur Helmut Stührenberg, „aber damit sind Haftpflichtversicherung und Behörden sicher nicht einverstanden“. Aber auch ohne eine „familiäre Schweinerei“ wird das Publikum der Niederdeutschen Bühne Brake am Dreiakter von Helmut Schmidt „Swieneree up Hinners Hoff“ seine helle Freude haben.

Der humorvolle Plot des plattdeutschen Stückes trägt auch bei den Proben viel zur guten Stimmung im Ensemble der Niederdeutschen Bühne bei. Dreimal in der Woche wird im Forum des BBZ geprobt, und das Bühnenbild ist bis auf ein paar Kleinigkeiten schon fast perfekt. „Das erleichtert uns die Probenarbeit sehr“, betont Helmut Stührenberg. Besonders froh ist das Ensemble, dass der 75-jährige Hein Ahting nach langer Zeit wieder einmal mit einer Hauptrolle auf der Bühne steht. Stührenberg: „Der hat den Text drauf wie kein anderer!“

Die Komödie erzählt die Geschichte der Brüder Franz und Gerd Hinners. Beide sind erfolgreiche Schweinemäster dank spezieller Zusätze im Tierfutter, von denen allerdings lediglich Franz Kenntnisse hat. Nach dem Motto „nur dicke Schweine bringen große Scheine“ verbirgt Franz die wachstumsfördernden Zusatzmittelchen in seinem „Giftschrank“.

Im chaotischen Junggesellenhaushalt der Brüder liegt jedoch vieles im Argen. Um die verlotterte Männerwirtschaft wieder auf Hochglanz zu bringen, stellt Gerd Hinners die Tiermedizin-Studentin Lisa Bott als Praktikantin ein. Das passt Franz überhaupt nicht. Er befürchtet, Lisa könnte die illegale Futterbeimischung entdecken. Und natürlich findet Lisa die verbotenen Zusätze tatsächlich. Heimlich mischt sie Franz ein wenig davon ins Essen. Mit fatalen Folgen: Franz verändert sich zusehends, hat Schweißausbrüche, Muskelzuckungen und fühlt sich dem Tode nah.

Ob Franz den Anschlag überlebt, ob noch mehr Leute Franz’ Geheimnis auf die Spur kommen und ob bei der „Swieneree up Hinners Hoff“ überhaupt ein Happy-End möglich ist, das erfahren die Zuschauer bei der Premiere am 19. Januar ab 20 Uhr im Forum des BBZ.

Nach der Premiere gibt es Anschlussaufführungen am 20. Januar (20 Uhr). Die ursprünglich vorgesehenen Aufführungen am 7. und 8. Februar sind auf den 9. und 11. Februar (jeweils 20 Uhr) verschoben worden.

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