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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Nur wenige wählen die Schaukelfahrt

24.09.2016

Rodenkirchen Die gute Nachricht zuerst: In den nächsten vier Tagen soll das Wetter warm und trocken bleiben. Dass auch die übrigen Voraussetzungen für einen gelungenen 883. Rodenkircher Markt bestens sind, davon hat sich am Freitagvormittag der Marktausschuss des Rates überzeugt.

Der Vorsitzende Günter Busch (CDU) dankte Marktmeister Hannes Miek, dem es gelungen sei, neue und attraktive Fahrgeschäfte nach Rodenkirchen zu holen. Die Polizei werde mit verstärkter Mannschaft für die Sicherheit der Besucher und der Schausteller sorgen und Schlägereien im Keim ersticken.

Der Sturm um die Einstufung des Marktes in die Windzone 4 hat sich inzwischen in ein laues Lüftchen verwandelt, registrierte der Ausschuss erfreut. Grund dafür war ein Anfang des Jahres gefundener Kompromiss, der den Abnahmebehörden – im Fall Rodenkirchen das Bauamt der Kreisverwaltung – einen höheren Ermessensspielraum einräumt.

Das Problem mit der Windzone 4 hätten nicht die Fahrgeschäfte, erläuterte Miek. So sei auch das Riesenrad auf die neuen Bedingungen eingestellt; es sei auch beim Markt in Husum – das ebenfalls zur Windzone 4 gehört – gewesen. Dass der Kettenflieger abgesagt habe, liege an der Unsicherheit, die noch geherrscht habe, als der Betreiber Maikel Blume im Dezember die Route für dieses Jahr festlegte; die strittigen Punkte wurden erst im Januar geklärt. Ausschussmitglied Torben Hafeneger (SPD) war zuversichtlich, dass dieser Kettenflieger – oder ein anderer – in den nächsten Jahren wiederkommt.

Problematisch sei die neue Windzonen-Verordnung eher für die großen Zelte, sagte der Marktmeister. So habe die Firma Böseler feste Wände eingezogen, ein anderer Betreiber beschwere die Zeltbahnen mit Zementblöcken.

Froh zeigte sich Hannes Miek darüber, dass in diesem Jahr kein Schausteller abgesagt hat. Das Angebot an Geschäften sie diesmal besonders attraktiv. Zu diesen Attraktionen gehört auch das Fahrgeschäft The Beast, das Adriano Rasch aus Süderdeich bei Büsum betreibt. Er hat es seit drei Jahren in Betrieb. Der Clou: Die Gäste können sich entscheiden zwischen einer atemberaubenden Loopingfahrt, bei der sie in 24 Metern Höhe kopfüber hängen, und einer familientauglichen Schaukelfahrt.

Die Präferenzen seiner Gäste, sagt Adriano Rasch, sind eindeutig: „80 Prozent entscheiden sich für das Looping.“ Das Fahrgeschäft legt weite Strecken zurück: Es war zuvor in Meyenburg (Bayern) und steuert nach dem Rodenkircher Markt Rheinbach bei Köln an.

Wie Hannes Miek weiter sagte, ist in diesem Jahr besonders viel Radiowerbung für den Rodenkircher Markt gemacht worden. Dazu kommen die Plakate, die Günter Busch und sein Bruder Gerold im Cuxland, in Friesland, im Ammerland und im Landkreis Oldenburg aufgestellt haben – auch diesmal wieder ehrenamtlich.

Henning Bielefeld
Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham
Redaktion Nordenham
Tel:
04731 9988 2203

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