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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Mit Himbeertraum in die Pause

28.10.2019

Ohrt Einmal noch einen leckeren „Himbeertraum“ aus Milch vom Hof, selbst gebackenen Kuchen oder eine Kürbissuppe genießen – das ließen sich die vielen treuen Fans des Melkhus in Ohrt am letzten Wochenende nicht entgehen. Auch in diesem Jahr klang die Saison der beliebten Raststelle am Berner Weserdeich wieder mit einem „Herbstzauber“ aus.

Zum Teil schon Weihnachten im Blick hatten die acht Aussteller, die Melkhusbetreiberin Karin Schumacher in und vor ihre Scheune eingeladen hatte. Neben herbstlichen Holzarbeiten gab es auch schon begeisterte Abnehmer von niedlichen Engeln, Elchen oder Weihnachtsmännern, die Werner Siems seit mehreren Jahren dort anbietet.

Das schöne Ambiente und das nette Publikum waren für Vera Thiel und Astrid Wiegelmann auf jeden Fall ein Grund wiederzukommen. Zum zweiten Mal waren die Freundinnen mit Gestricktem, Genähten oder hübschen Geschenkverpackungen dabei. „Nur im Sommer läuft unsere Produktion auf Sparflamme. Aber ansonsten muss man einfach etwas in den Fingern haben“, schmunzelten die Freundinnen aus Lemwerder mit Blick auf die riesige Auswahl von Handarbeiten vor ihnen.

Auf die Pralinen von Hannelore Buchholz-Winterhoff und Elke Zufall-Roth werden die Fans ab dem kommenden Jahr verzichten müssen. Nachdem Elke Zufall-Roth aus Göttingen gerne ihrer Freundin einen Besuch abstattete, um mit ihr gemeinsam neuste Kreationen oder beliebte Klassiker anzubieten, hat diese nun auch der Wesermarsch den Rücken gekehrt. Seit Beginn des Monats lebt Hannelore Buchholz-Winterhoff in Plön. Ein letztes Mal zog es die Frauen gemeinsam nach Ohrt, um mit opulentem Angebot am „Herbstzauber“ teilzunehmen.

Neu war hingegen Insa Gloystein unter den Ausstellerinnen. Bei einem Kursus der Landfrauen habe sie das Schweißen gelernt, berichtete die Bernerin. Einem Schmied kauft sie alte Hufeisen ab, um, daraus mit der Flex, ausrangierten Metallteilen und jeder Menge Fantasie allerlei Dekoratives für den Außenbereich anzufertigen.

Schon oft sei man mit dem Fahrrad hier vorbeigekommen, sagte Bianca Frömming aus Bremen-Nord. Gerne nutze man auch diese letzte Möglichkeit im Jahr für eine Fahrradtour. Die fünfköpfige Familie hatte tapfer gegen den Wind angestrampelt. Vor dem Blick in die Ausstellung und dem Rückweg wurde aber erst einmal eine genussvolle Stärkung in der Herbstsonne eingenommen.

Für Karin Schumacher war es bei dem sonnigen Wetter ein gutes aber auch arbeitsreiches Melkhus-Jahr, blickte sie zufrieden zurück. „Man ist erst einmal froh, wenn das Melkhus schließt, freut sich dann aber im Frühjahr, wenn es endlich wieder los geht“, sieht sie die Saisonarbeit positiv. Für die Unterstützung der Familie, die vor kurzem wieder Zuwachs bekam, ist sie dankbar. Froh ist sie jetzt vor allen Dingen, mehr Zeit für ihren anderen Traumjob zu haben – den als Oma. Am ersten Aprilwochenende 2020 öffnet das Melkhus wieder seine Türen.

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