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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Kartographie: Oldenburger zeigt Ostfriesland in XXL

27.09.2016

Oldenburg /Langwarden Michael Remmers hat ein Faible für die Kartographie. Jeder, der schon einmal im neuen Kulturhaus am Wattenmeer in Langwarden war, das der Oldenburger Ende Juni zusammen mit seiner Frau Magdalene eröffnet hatte, weiß das. Wer es bislang noch nicht wusste, für den ist es jetzt schon von Weitem deutlich sichtbar. An einer Giebelseite der früheren Gaststätte Störtebeker, die jetzt das Kulturhaus beheimatet, hat Michael Remmers als besonderen Blickfang eine riesengroße, Ostfriesland und den Jadebusen zeigende, Karte von Gerhard Mercator aufgehängt.

Gerhard Mercator wurde am 5. März 1512 in Rupelmonde in Flandern geboren. Ab 1530 studierte er an der Universität Löwen und betrieb danach private Studien in den Bereichen Theologie, Philosophie und Mathematik, wobei ihn an der Mathematik vor allem die praktischen Anwendungsmöglichkeiten interessierten. Er fertigte Karten, Globen und Instrumente. Zu Weltruhm gelangte Gerhard Mercator, der 1594 in Duisburg starb, im Jahr 1560 mit einer großen Weltkarte, die er anfertigte.

Gerhard Mercator stellte auch Atlanten her. Aus einem davon stammt die Ostfriesland und den Jadebusen zeigende Karte, die nun die Giebelwand des Kulturhauses in Langwarden ziert. Die 5 mal 3,60 Meter große Reproduktion dieser Karte hatte Michael Remmers im Jahr 2012 mit Hilfe von Sponsoren anlässlich des 500. Mercator-Geburtstags von einer Spezialfirma in Lemwerder fertigen lassen. Die Firma hatte dafür eine luftdurchlässige Plane verwendet – und mit den Dimensionen alles bisher Dagewesene gesprengt. Bei der Reproduktion handele es sich um die größte Atlas-Karte der Welt, so Michael Remmers. Dass Mercator den Jadebusen kartographisch nicht ganz korrekt dargestellt habe, findet er verschmerzbar. Ein interessantes historisches Zeitdokument sei die Karte allemal.

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Die Reproduktion war 2012 zunächst an mehreren Stellen in Oldenburg zu bewundern gewesen, später auch in Bremern und Leer und schließlich sogar in Rodenkirchen. In der dortigen Kirche hatte Michael Remmers mit der Reproduktion für eine Mercator-Ausstellung in Oldenburg geworben. In Langwarden soll die Karte im XXL-Format nun ihren endgültigen Platz gefunden haben.

Gut zehn Wochen nach der Eröffnung des Kulturhauses, das neben einem Café und einer Ausstellung zum Thema Kartographie auch Räume beinhaltet, die Künstler nutzen können, ist Michael Remmers mit dem Stand der Dinge sehr zufrieden, wie er sagt. Das Haus werde gut angenommen. Mit Künstlern, die sich in Räume des Hauses einmieten wollen, sei er bereits im Gespräch. „Das entwickelt sich“, so der Oldenburger.

Ein Tag mit Vorträgen und Musik, der dem Mathematiker Carl Friedrich Gauß gewidmet ist, ist für den 1. Oktober in Langwarden geplant. Am 3. Oktober soll im Kulturhaus zudem eine Ausstellung mit dem Titel „Butjadingen auf alten Karten“ eröffnet werden.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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