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Theater: Opa berät in Liebesdingen

11.01.2011

LEMWERDER Zum 18. Mal war die Speelkoppel Hoyerswege auf Einladung der Werbegemeinschaft Lemwerder in der Ernst-Rodiek-Halle zu Gast. Es war der erste Auftritt in diesem Jahr. Das von Heide Tietjen in plattdeutsche Sprache übersetzte Lustspiel in vier Akten „De utlehnte Opa“ brachte manche Überraschungen.

Das Ehepaar Rose (Herwig Kunst und Heike Kroog) hat finanzielle Sorgen und beschließt, einen Single mit Familienanschluss ( Rainer Vosteen) aufzunehmen. Jedoch hat jeder von ihnen einen Untermieter ohne das Wissen des anderen eingeladen. Zu einer „Leihfamilie“ gehört natürlich auch ein richtiger Opa (Gerold Otte), der kurzerhand von Freundin Hanna (Linda Tönjes-Hanitz) ausgeborgt wird. Doch Opa Düvel beginnt die Situation gekonnt für sich zu nutzen. Er scheucht die Familie, berät aber auch in Liebesfragen. Als dann auch noch Willi Roses Mutter (Renate Otte) auftaucht ist bei Familie Rose das Chaos komplett. Am Schluss wartet Opa auch noch mit einer dicken Überraschung auf. Neben ihm spielten Linda Timmermann als Melanie Fisch und als Tochter Katja wirbelte Annika Cordes über die Bretter der Bühne.

Die Schauspieler hatten das Stammpublikum schnell im Griff, unter der Regie von Wolfgang Liebegeld und Kord Struthoff lief alles wie am Schnürchen. Heike Bremermann im „Flüsterkasten“ brauchte nicht einzugreifen.

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In der 1. und 3. Pause wurden dann von der „Glücksfee“ Fynn Rodiek (11) die Lose gezogen, die gleichzeitig als Eintrittskarten galten. Fynn hatte extra „schnelle“ Turnschuhe angezogen weil er die von den Geschäftsleuten der Werbegemeinschaft spendierten Einkaufsgutscheine an die glücklichen Gewinner verteilte.

Zum Abschluss wurden die Schauspieler unter großem Beifall einzeln vorgestellt. Applaus gab es aber auch von der Bühne für das Publikum. In Lemwerder gefällt es der Truppe besonders gut. Einen Hinweis gab es noch für den Weg nach Hause: „Wenn es gefallen hat sagen sie es weiter. Wenn nicht, erzählen sie es ihrem Doktor. Der hat Schweigepflicht und so wird es niemand erfahren.“

Der 1. Vorsitzende der Werbegemeinschaft, Werner Ohlenbusch, hatte schon vor dem Stück die Zuschauer in der voll besetzten Milchbar begrüßt und wünschte allen einen unterhaltsamen Abend. Gleichzeitig gab er schon den Termin für den nächsten Theaterabend bekannt: Am 7. Januar 2012 ist es soweit.

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