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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Gerd Spiekermann In Ovelgönne: Nachts im eiskalten Bett

25.11.2019

Ovelgönne Ausverkauftes Haus beim Benefizauftritt Gerd Spiekermanns im Hotel „König von Griechenland“. 220 Karten wurden verkauft und noch weitere Stühle mussten am Abend noch in den Saal getragen werden, so groß war der Andrang. „Gerd Spiekermann hat uns von allen finanziellen Verpflichtungen frei gestellt, daher kommen alle Einnahmen der Bürgerstiftung Ovelgönne zur Verfügung“, sagte Wolfgang Hübenthal, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes, zu Beginn der Veranstaltung. Das Stiftungsvermögen, so informierte Hübenthal, sei inzwischen auf 110 000 Euro angewachsen. Aufgrund der niedrigen Zinsen derzeit soll das Vermögen noch weiter anwachsen, damit aus den Zinserträgen Projekte unterstützt werden können.

An diesem Abend gab es für das Mühlenensemble der Ovelgönner Mühle unter der Leitung von Beate Hermenau noch eine Überraschung. Monika Schnieder vom Stiftungsvorstand überreichte zum Dank für die langjährige musikalische Begleitung der Benefizveranstaltungen einen Scheck in Höhe von 500 Euro.

Dann begrüßte Gerd Spiekermann sein Publikum mit einem lauten „Moin“. Diese Zeit im November, in der es dunkel und kalt sei, wäre so gar nicht seine Zeit, meinte der plattdeutsche Moderator und Entertainer. Er erinnerte sich an seine Kinderzeit, in der sein Elternhaus nach dem Aufstehen morgens immer „ieskold“ war. Da heizt er heute doch lieber abends das Bad schon auf 28 Grad vor, damit es morgens schon „muckelig“ ist. In seinen Erinnerungen geht es immer wieder in seine Kinder- und Jugendzeit in Ovelgönne. Dort, wo Oma und Opa in der der „ieskolden“ Küche Mettwurstbrot gegessen haben und dann ins „ieskolde“ Bett gegangen seine. „Aber Kinder haben sie trotzdem bekommen.“

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Weiter ging es in die Markenwelt seiner Kindheit. Brandt Zwieback, Ahoi Brause und Karo Kaffee. Und natürlich das Fernsehen damals, schwarz-weiß und nur ein Programm. Nach Serien damals, fragten seine Kinder. „Fury, Am Fuß der Blauen Berge und natürlich Luis Trenker und Heinz Megerlein“. Lautes Gelächter aus dem Publikum begleitete immer wieder die Antworten. Und dann der Publikums-Chor, als es um ‚Mutti’s Allheilmittel „Sanostol“ ging. Im Saal schien es jeder zu kennen. Erinnerungen an die Schulzeit, in der die Kinder oft noch etwas auf die Finger bekamen. „Wenn die Lehrer heute Prügel von den Kinder beziehen – es gibt ja noch Gerechtigkeit“, meinte Spiekermann. Die Erinnerung ans Schulimpfen teilten auch viele der Zuhörer. „Solche Apparate hatten die damals als Spritzen, die nimmt man heute nicht mal für Pferde.“

Mit seinen Erinnerungen traf Gerd Spiekermann ein ums andere Mal den Nerv des Publikums. Amüsiertes Gelächter, zustimmendes Nicken und verhaltenes Wegschauen, in vielen der Geschichten sahen sich die Zuhörer selbst in die eigene Kindheit versetzt.

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