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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Lesung: Packend bis zur letzten Seite

26.04.2016

Brake Mit einem Zitat von Albert Einstein führt die Kinder- und Jugendbuchautorin Astrid Frank in ihren neuen Roman „Unsichtbare Wunden“ ein, den man nach den ersten Sätzen nicht mehr aus der Hand legt: „Die Welt ist viel zu gefährlich, um darin zu leben – nicht wegen der Menschen, die Böses tun, sondern wegen der Menschen, die daneben stehen und sie gewähren lassen.“

Es geht um Mobbing in diesem Buch, in dem der kaum vorstellbare Leidensweg eines jungen Mädchens geschildert wird – und doch ist die Geschichte bezeichnend und ein Beispiel für das, was täglich anderen Kindern und Jugendlichen, aber auch Erwachsenen, widerfährt.

Mobbing ist ein stets aktuelles Thema: Packend, wie einen Thriller, hat die Autorin ihren Roman konzipiert, in dem sie eigene, familiäre Erfahrungen verwoben hat, und von dem die Leser nicht mehr loskommen. „Es ist das beste Buch, das ich jemals zu diesem Thema gelesen habe“, sagt Eleonore Gollenstede, Vorsitzende des Kulturvereins Brake, der die Lesung am 12. Mai in Wiechmanns Weserhotel maßgeblich unterstützt (die NWZ  berichtete). Das Buch sollte nach ihren Worten ein Muss sein für alle Eltern, für jeden Lehrer, damit sie aufmerksam werden.

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Schleichender Prozess

Astrid Frank, 1966 geboren, schreibt in ihrem Roman über die 13-jährige Anna. Das Mädchen ist klug und fröhlich, wird von allen in der Klasse gemocht. Das ändert sich, als nach den Sommerferien ein neues Mädchen in die Klasse kommt und Annas beste Freundin für sich gewinnt. Danach verändert sich Annas Leben dramatisch. Es ist ein schleichender Prozess, der sich vor den Augen aller vollzieht, die sich aber blind zeigen, bis es zu spät ist.

„Es ist wie eine Schneekugel, die eine Lawine auslöst“, beschreibt Eleonore Gollenstede das Unfassbare, die subtilen Kränkungen, denen Anna immer mehr ausgesetzt ist, und denen sie nicht entkommt. Die 13-Jährige ist allein und hilflos, findet keinen Ausweg – es ist eine Tragödie. Auf knapp 290 Seiten reißen für den Leser die tiefen, unsichtbaren Wunden Annas auf.

Realistisch, psychologisch klug und bewegend stelle Astrid Frank Mobbing als gruppendynamischen Prozess mit dramatischen Folgen dar, heißt es auf dem Buchumschlag. Dem können Thomas Klaus und Ralf Peter Zander, Mitglieder des Sprecherrats der Initiative gegen Gewalt und Mobbing an Schulen, nur zustimmen. Ihre Kinder hätten Ähnliches durchmachen müssen, erzählen sie. Auch deshalb sei die Initiative ins Leben gerufen worden, um andere Menschen wach zu rütteln, sie ins Boot zu holen, sich zu engagieren.

Viele Unterstützer

Bürgermeister Michael Kurz ist Schirmherr der Lesung mit der Kölner Kinder- und Jugendbuchautorin Astrid Frank. Mitveranstalterin ist die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Brake, Karin Büttner. Unterstützer sind die Kulturförderung Wesermarsch, der Kreisbehindertenbeirat, der Kreisschülerrat, die Musikschule Wesermarsch und das Kriseninterventionsteam Wesermarsch. Der Kit-Vorsitzende Thomas Wulf erinnert daran, Schulen in Notfällen unterstützen zu können. Man sei Ansprechpartner für Schüler, Eltern und Lehrer unterTelefon 04401/50587070.

 Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr in Wiechmanns Weserhotel an der Mitteldeichstraße 51. Dabei besteht auch die Gelegenheit zur Diskussion. Der Eintritt beträgt fünf Euro, für Schülerinnen und Schüler ist er frei.

Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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