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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

THEATER: Perfektes Chaos in Junggesellenwohnung

15.01.2008

LEMWERDER „Flittchen!“, „Schlampe“ – schallte es am Sonnabend durch die Milchbar der Ernst-Rodiek-Halle in Lemwerder. Wer nun glaubt, dass er sich inmitten einer Auseinandersetzung von Spielerfrauen anlässlich des zeitgleich stattfindenden Fußballturniers befindet, irrt. Nein, die Speelkoppel Hoyerswege war in Lemwerder zu Besuch und führte in der Milchbar der Ernst-Rodiek-Halle ihr aktuelles Stück auf. „Jümmer wedder nachts Klock veer“ wird der Junggeselle Thomas Lindemann vom Ehestreit seiner Nachbarn aus dem Schlaf gerissen. Und wie sonst auch, nimmt er den vor seiner Frau fliehenden Frank bei sich auf. Doch als nacheinander noch Thomas’ Freundin, Franks Ehefrau, deren Tochter und schließlich sogar Thomas’ Mutter mit ihrem Geliebten in der kleinen Wohnung auftauchen, ist das Chaos vorprogrammiert. Jeder wird verdächtigt, eine Affäre zu haben. Die Tochter schreit schon nach dem Psychiater.

Doch am Ende können alle Missverständnisse aufgeklärt werden und in dem kleinen Appartement wird es wieder ruhig. Bis der Ehestreit in der nächsten Nacht von vorne beginnt . . .

Wer mit wem – die Darsteller wussten das alte Thema gekonnt in Szene zu setzen. Für Wolfgang Liebegeld und die junge Annika Poetzsch war es einer der ersten Auftritte, sie sind erst seit dem Winter Mitglied der Schauspieltruppe. Trotzdem lieferten sie eine überzeugende Vorstellung ab.

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„In Lemwerder klappt's immer gut“, unterstrich Herwig Kunst, „es ist klasse hier.“ Der Darsteller des Junggesellen ist gleichzeitig erster Vorsitzender der Speelkoppel, die in diesem Jahr 50-jähriges Bestehen feiert. Für ein Stück wie „Jümmer wedder . . .“ müsse die Gruppe etwa 25 Abende lang proben. Man sei froh darüber, auf diese Weise das Plattdeutsche zu pflegen. „Platt ist so eine schöne Sprache, mit der man sich wirklich gut ausdrücken kann.“ Auch sei man ständig auf der Suche nach Nachwuchs, ergänzte der 46-Jährige.

Gefühlte fünf Kilometer legte der achtjährige Finn im Laufe des Abends zurück. Während der Verlosung flitzte er unermüdlich zwischen den Sitzreihen hin und her und überbrachte die Gewinne. Die Werbegemeinschaft Lemwerder – sie organisierte die Theaterveranstaltung – hatte Gutscheine im Wert von etwa 1000 Euro zur Verfügung gestellt. Der Vorsitzende Werner Ohlenbusch freute sich über die große Resonanz des Abends: „Wir haben schon ein sehr treues Publikum.“

Die Werbegemeinschaft habe vor allem ältere Menschen ansprechen wollen, daher liege der Altersdurchschnitt auch bei über 50. Insgesamt kamen 210 Besucher. „Letztes Jahr waren wir noch 211, da muss wohl zwischendurch einer gestorben sein!“, brachte Ohlenbusch sein Publikum zum Lachen.

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