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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Vernissage: Pioniere der Naturkunde im Bild

23.10.2015

Brake Die Natur ist dynamisch. Sie verändert sich. Wie sehr sich die Tier- und Pflanzenwelt im Oldenburger Land in den zurückliegenden 200 Jahren verändert hat, das ist nun in der Wanderausstellung „Begeisterung für die Vielfalt der Natur“, die am Mittwoch im Braker Kreishaus an der Poggenburger Straße 15 eröffnet worden ist, zu erfahren.

Der Lebensraum in der Wesermarsch sei geprägt durch das Wasser, merkte der stellvertretende Landrat Dieter Kohlmann bei der Eröffnung an. Die Ausstellung zeige die Region und die Bürger, die sich schon früh für den Naturschutz engagiert und die Veränderungen dokumentiert hätten.

Die Ausstellung „Begeisterung für die Vielfalt der Natur“ der Jade Hochschule Oldenburg zeigt Menschen aus zwei Jahrhunderten: Pioniere der naturkundlichen Landeserforschung und des Naturschutzes in der Region. „Wir wollen die Menschen sichtbar machen“, sagte Professorin Carola Becker von der Jade Hochschule Oldenburg. Die Landschaftsplanerin betonte, dass die Naturforscher, allesamt Autodidakten, mit ihrem ausgeprägten Engagement die Pflanzen- und Tierwelt akribisch untersucht haben.

Wer diese Menschen waren, was sie bewegt hat, sich für den Naturschutz zu engagieren und was sie leisteten, wird anhand mehrer Schautafeln thematisiert. „Eine kleine Auswahl von 20 Persönlichkeiten aus dem Oldenburger Land wird in der Ausstellung vorgestellt. Die Biografien spannen einen Bogen durch die Geschichte des Entdeckens und Bewahrens der regionalen Natur“, sagte Carola Becker. Das Oldenburger Land war nach ihren Worten in den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts „die am besten untersuchte Region in Deutschland“.

Einer der Pioniere war der Pfarrer Johann Trentepohl (1748-1806). Er wirkte als Pastor in Eckwarden und Oldenbrok. Er habe als erster die Pflanzenwelt des Oldenburger Landes systematisch erforscht und in einem umfangreichen Herbarium festgehalten. Ein weiterer Pionier war der Ornithologe Wilhelm Heino Purrnhagen (1925-2008), der auf dem Friedhof in Strückhausen beigesetzt worden ist.

Für den musikalischen Rahmen sorgte das Querflötenensemble der Musikschule Wesermarsch unter der Leitung von Elisabeth Lewin

Die Wanderausstellung, es ist bereits der fünfte Standort, kann bis zum 29. Januar im Kreishaus besichtigt werden. Das Kreishaus ist montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr sowie montags bis donnerstags von 14 bis 15.30 Uhr geöffnet.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwztv/wesermarsch 
Ulrich Schlüter Elsfleth / Redaktion Brake
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