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Aktualisiert vor 5 Minuten.

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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Konzert: „Porsche-Blues“ nach Reifenpanne

27.05.2013

Brake Eine Reifenpanne kann auch einer deutschen Musiker-Größe wie Hannes Bauer passieren. Stark verspätet fanden der 61-Jährige und seine beiden Mitmusiker Philippe Candas (Schlagzeug) und Erwin Giebelhausen (Bass) den Weg ins Braker Kulturzentrum.

Die schon anwesenden Gäste störte dies aber nicht, im Gegenteil: Wann hat man schon die Gelegenheit Profi-Musikern bei Aufbau und Soundcheck zu beobachten. Die Musiker konnten hingegen zusehen, wie sich der Saal füllt, wenn man bei etwas mehr als 30 Zuhörern von füllen sprechen will.

Verspätung und Publikumsbeteiligung wie beim letzten Konzert in Brake hin oder her, Bauer lässt sich nicht lumpen. Schneller Aufbau und Soundcheck, noch kurz etwas trinken und schon heißt es: „So Kinners, dann wollen wir mal Musik machen!“ Musik, das bedeutet bei Hannes Bauer Blues-Rock, „auf links“ gespielte Gitarre und deutschsprachige Texte mit einem ganz besonderen Humor. „Pyro Manni“, „Da hab ick Bock druff“, „Sabbel Boogie“ oder „Laubfrosch Blues“ heißen die Lieder, die bei Fans der Band die Herzen höher schlagen lassen.

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Aber auch wer sich mit Hannes Bauer nicht so auskennt oder ihn nur als Gitarristen von Udo Lindenberg kennt, der hat neben der durchweg überzeugenden Instrumentenbeherrschung und der witzig-skurrilen Art der Band eine Menge zu entdecken und zu genießen.

Beim „Porsche Blues“ werden Erinnerungen an die Neue Deutsche Welle wach, wenn Hannes Bauer einen „Markus“ mit seinem Maserati nicht nur musikalisch einfach stehen lässt. Bei „Guitar Man“ können Fans des Bluesrock diskutieren, ob Hannes Bauer nun „La Grange“ von ZZ Top spielt oder doch eher „Boogie Chillin‘“ von John Lee Hooker und Canned Heat.

Bestechender Humor

Neben dem furztrockenen Hamburger Humor besticht Bauer vor allem durch seine geheime Mission, die Belastbarkeit von Gitarrensaiten zu testen. Die Gitarren-Soli, ohne die kaum ein Lied auskommt, sind extensiv, gefühlvoll, energiegeladen und oft an der Belastungsgrenze für die Saiten an den insgesamt fünf Gitarren, die Bauer während des Konzertes benutzt. Ob nun Gibson SG Standard, Les Paul Standard oder Fender Stratocaster: Die Gitarren nehmen fast mehr Platz ein, als das Schlagzeug von Candas, vom Bass von Giebelhausen ganz zu schweigen. Gerechtfertigt wird der Platzbedarf durch die unverwechselbaren und zum jeweiligen Lied passenden Sounds der Gitarren.

Sound passt zum Song

Gut drei Stunden dauert das Konzert im Central-Theater vor den wenigen, aber begeisterten Zuschauern. Am Ende fehlte eigentlich nur, dass Bauer einen Eierschneider hervorzaubert und „Hänschen klein“ anstimmt. So entdeckte Bauer, eigenen Angaben zufolge, schließlich seine Begabung für das Gitarrenspiel.

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