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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Gezeiten: Projekt Paradoxa mit einer Abschiedsparty beendet

12.09.2016

Tossens Die „next generation“ nimmt das Angebot der Butjadinger Kunst- und Kulturwochen „Gezeiten“ kaum an: Mit einem dürftig besuchten aber dennoch überaus stimmungsvollen Auftritt endete am Freitagabend in der alten Reithalle in Tossens die Story von „Paradoxa“.

Beim Herbstfest 2015 des Tossenser Bürgervereins war Gezeiten-Arbeitskreisleiterin Renate Knauel beeindruckt von der Spielfreude und Musikalität der damals frisch gegründeten Band aus (Ex-)Schülerinnen und Schülern der Zinzendorfschule Tossens. So entstand der Plan, mit „Paradoxa“ eine Gezeiten-Veranstaltung für junge Menschen zu gestalten, um so auch in der nächsten Generation die Liebe zur Kultur zu entwickeln.

Die Band übernahm gemeinsam mit dem Bürgerverein die Organisation und engagierte ihrerseits die befreundete Band „Neustart“ aus Walsrode für einen Konzertabend in der Alten Reithalle. Leider fanden sich nur recht wenige junge Besucher am Freitag ein, die Mehrheit der Zuschauer und -hörer zählten doch eher zur Erwachsenengeneration.

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Der Stimmung tat das allerdings keinen Abbruch. Kaum hatte „Paradoxa“ mit „Lass uns gehen“ von Revolverheld begonnen, da setzten sich die vier Musiker von „Neustart“ und ihr Roadie unmittelbar vor die Bühne und verwandelten die Auftritte in eine Abschiedsfeier. Andere Gäste schlossen sich an und die gute Laune übertrug sich – natürlich auch wegen der guten Musik – auf die übrigen Gäste.

21 Songs gesungen

„Lass die Leute reden“ (Die Ärzte) und „Abenteuerland“ (Pur) folgten. Bei „Hollywood Hills“ von Sunrise Avenue gab es den ersten englischen Text. Frontfrau und Leadsängerin Sam Rox beherrschte die Bühne. Stimmgewaltig und gefühlvoll sang sie insgesamt 21 Songs, wobei Alena Hauske, die Bassistin, und Justus Mendelsohn, der Keyboarder, sie häufig stimmlich unterstützten. Gelegentlich griff sie zur Gitarre und ergänzte damit den Sound von Mats Jannik Zech, dem Leadgitarristen, der besonderen Spaß an seinen Soli hatte. Am Schlagzeug wirkte ein letztes Mal Lukas Mendelsohn, der gleichzeitig für die Technik verantwortlich war.

Nach gut einem Jahr mit einigen erfolgreichen Auftritten, unter anderem beim Winterkonzert der Zinzendorfschule oder der Vollmond Lounge in Burhave und Brake, gehen die Bandmitglieder nun getrennte Wege. Sam Rox zieht nach Bremen, Mats Jannik wird studieren, Alena und Lukas bereiten sich auf ihr Abitur vor.

Drei Eigenkreationen

Bei ihrem Abschlusskonzert griffen sie tief in die Hitkiste. Queen („We Will Rock You“) durfte ebenso wenig fehlen wie ACDC („Highway to Hell“). Drei Eigenkreationen der Band beziehungsweise ihrer Sängerin fügten sich prächtig in das Programm ein, in dem auch Andreas Burani („Sei nicht so hart zu dir selbst“), die Prinzen („Alles nur geklaut“) und The Boss Hoss („Don’t gimme that“) gekonnt gecovered wurden.

Richtig nostalgisch wurde es bei der ersten von zwei Zugaben, einer radikal verrockten Fassung von Whams „Last Christmas“, die 2015 für das Winterkonzert entstanden war. Nicht nur die Musikfreunde von „Neustart“, sondern alle Anwesenden trotzten der Band noch eine letzte Zugabe ab und durften sich über „An Tagen wie diesen“ (Tote Hosen) freuen. Langanhaltender und herzlicher Applaus beendete schließlich das Projekt Paradoxa.

„Neustart“ spielte anschließend punkig und zunächst sehr laut ihr Programm für ihre Freunde und Freundinnen aus Tossens. Mit zwei E-Gitarren, Bass und Drums entfalteten die sympathischen Musiker ein Klanggewitter, das dann doch für empfindsame Ohren zur Herausforderung wurde. Die gefeierten Paradoxa-Mitglieder jedenfalls genossen diesen zweiten Teil des Konzertabends und klatschten, tanzten und gingen richtig mit, so dass die zwischenzeitlich auftretende Melancholie wie weggeblasen war.

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