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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Publikum genießt musikalische Kreuzfahrt

01.03.2016

Nordenham Endlich einmal wieder Frühschoppen in der Jahnhalle. Endlich einmal wieder EAL Vokal live. Und – natürlich – wieder volles Haus. Mehr als erwartet, freuen sich die Leute am Kassentischchen im Vorraum.

Bunte Mischung

Das Geheimnis der Freundschaft zwischen der Band und ihren Fans liegt offensichtlich in der Mischung ihrer Musik. Das wird am Sonntagvormittag im Nordenhamer Kulturzentrum deutlich. Es ist für jeden etwas dabei, wenn die Vokalformation der Ersten Allgemeinen Lehrerband spielt. Und natürlich gehört zum Erfolgsrezept der Nordenhamer Gruppe auch der lockere Plauderton der fünf Musiker, der Vertrautheit ausstrahlt und Geselligkeit schafft, wenn gleich zu Beginn ein Kabelbruch im Mikro beispielsweise die Ansage sabotiert und Bandleader Alfred Ferenz verschmitzt fragt: „Was wir jetzt machen sollen, weiß ich auch nicht!“ Prompt heißt es aus aus dem Publikum: „Wie wär’s mit Musik“. Und schon dröhnt Amy McDonalds „Mr. Rock ‘n’ Roll“ zum Warmsingen und Warmhören aus den Boxen.

Oder wenn Alfred Ferenz den Beatles-Song „And Your Bird Can Sing“ kurzerhand mit „een, twee, dree“ auf Platt anzählt. Alfred Ferenz (Bass und Gesang), Dietmar Brückner (Schlagzeug), Norbert Bröer und Ralf Wübbenhorst (Gitarre) sowie Rosi Peuker (Gesang) verwöhnen ihr Publikum mit vielen EAL-bekannten Ohrwürmern und einer Handvoll neuerer Stücke kreuz und quer durch die Musikjahrzehnte. Es gibt Elvis Presley zu hören, die Kinks, Jack Johnson, Bruce Springsteen und Sunrise Avenue. Ein abwechslungsreicher Mix aus der prallvollen Musikkiste. Musik von Hand gemacht, die vor allen Dingen den Musikern selbst gefällt und bei der die Fans in der Jahnhalle entspannt mitwippen und mitklatschen. Leidenschaft steckt halt an.

Lachen auf den Lippen

Alles nicht gar so ernst präsentiert – und doch sehr professionell, mit schelmischem Lachen auf den Lippen und voller Spaß dabei und doch auch hochkonzentriert. Selbst die als Angsttitel angekündigten Titel verlieren in dieser Atmosphäre ihren Schrecken, wenn etwa Dietmar Brückner – seiner schrillen, durchdringenden Stimme wegen als „eines der beiden Mädels der Gruppe“ angekündigt – mit „Ee-e-e-um-um-a-weh, Ee-e-e-um-um-a-weh, Wimowäh, wimowäh…“ loslegt. Seine The-Tokens-Interpretation von „The Lion Sleeps Tonight“ erzeugt durchaus Gänsehaut.

Die Band gibt alles. Und als die fünf Musiker nach „Bye Bye Love“ und drei temperamentvollen Zugaben verschwitzt von der Bühne kommen, ist ihnen das Schulterklopfen sicher.

„Warum kann es nicht öfter einen solchen Jahnhallen-Frühschoppen geben? So wie’s früher einmal war,“ fragt ein Fan beim Hinausgehen einfach einmal so in die Runde. Ja, warum eigentlich nicht?

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