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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Querbeet ein toller Genuss

06.02.2017

Nordenham Ganz dabei sein und trotzdem seinen Gedanken nachhängen, sich entspannt zurücklehnen und dennoch verzückt mit den Füßen wippen. Das sind Widersprüche, die EAL aufzulösen weiß.

Die Erste Allgemeine Lehrerband um Norbert Broer und Ralf Wübbenhorst (Gitarre), Sängerin Rosi Peuker, Dietmar Brückner (Schlagzeug) und Bandleader Alfred Ferenz (Bass) hatte zum „Chillen live“ in die Jahnhalle eingeladen. Und, wieder, die Fans und Freunde drängten sich im Saal.

Die Nordenhamer Band hat keine ausgeprägten Vorlieben, kein besonderes Genre, das sie pflegt. Sie spielt, was ihr gefällt. „Fünf Musiker, fünf unterschiedliche Geschmäcker,“ verriet Alfred Ferenz. Von jedem etwas stand dementsprechend auf dem Menü-Zettel dieses Konzertes.

Eine Prise Beatles, ein Schuss Elvis, eine Messerspitze Kinks. Völlig egal, ob bei der Boygroup Beach Boys eine Frau mitsingt oder bei der Girlgroup Katzenjammer vier Männer. Country, Rock und Rock ’n‘ roll, Beat - oder auch Vokal. Alles im Mix.

Dazu Eddie Rabbitt, Wynonna Judd und Tanita Tikaram. Querbeet ging EAL mit alten und neuen Interpretationen durch die Reihen – und begeisterte.

Hauptsache Oldies, Klassiker, Ohrwürmer, Schnulzen. Aber natürlich durften auch das „Do do do do do do“ in „Something in the water“ von Brooke Fraser oder das schrille „Ee-e-e-um-a-weh, wimowäh“ in „Lion sleeps tonight“ von The Tokens nicht fehlen.

Diese Songs – ebenso wie „Tonight Josephine“ oder „Hero“ – sind längst zum Markenzeichen von EAL geworden. Ein zufriedenes Grinsen zaubert sich bei den Zuhörern schon auf die Lippen, wenn die ersten Töne anklingen.

Markenzeichen der Band ist aber auch der lockere Smalltalk auf der Bühne, der jedem im Saal das Gefühl gibt, mit dazuzugehören.

„Das war einfach toll, eine geile Mucke,“ rief eine Zuhörerin begeistert ins Mikrophon, nachdem die fünf Musiker sich zünftig mit einem „Bye bye love, bye bye happiness“ der Everly Brothers verabschiedet hatten.

Zwar ehrlich gemeint, so passte dieser emotionale Dank aber nicht wirklich, denn eigentlich wollte niemand im Saal heute laute Zwischenrufe – man wollte einfach nur genießen. Und schon gar nicht hatte man vor, Ferenz, Peuker & Co so mir nichts dir nichts von der Bühne gehen zu lassen. Die Fünf taten es auch nicht: Mit fünf Zugaben gaben sie noch einmal alles.

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