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Aktualisiert vor 3 Minuten.

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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Theater: Raffinierte Technik und gewiefte Mimen

06.11.2015

Friedrich-August-Hütte Eine Bühne, drei Schauplätze. Die Titelmusik des TV-Klassikers „Mit Schirm, Charme und Melone“ sorgt für die Krimi-Atmosphäre. Scheinwerfer lenken den Blick der Zuschauer auf die Orte des Geschehens. Hier in gemütlicher Kartenrunde die mal naiv dreinblickenden, mal hintertriebenen drei Freundinnen aus der Nachbarschaft, gespielt von Ulrike Kruse, Heidi Winter und Traute Funk. Dort im Anbau das mal aufgesetzt freundliche, mal finster dreinschauende Gangsterquartett, gespielt von Uwe Menze, Reiner Böning, Rolf Warnke und Hakan Henken.

Das Bild hängt schief

Dazwischen, quasi als Drehscheibe des Geschehens, das in knalligem Dunkelrot gehaltene Wohnzimmer mit dem Wandbild von Kapitän Wilkenjohanns, das – als einzige Konstante beim ständigen Ortswechsel – immer wieder gerade gehängt werden muss, wenn wieder einmal der Vorortzug polternd vorbeirauscht.

Die Kriminalkomödie „Ladykillers“, das neue Stück der Niederdeutschen Bühne De Plattdüütschen, gewinnt durch diese Raffinesse von Technik, Bühnenbau und Regie an Tempo. Am Mittwochabend im Kasino Friedrich-August-Hütte vor etwa 70 Zuschauern war Premiere: Rolf Puhl begrüßte die Gäste. Seit Juli, so der Vorsitzende der Bühne, hätten die Akteure etwa 35-mal geprobt. Die meisten aus dem Team seien bereits alte Hasen, neu dabei allerdings sind Brigitte Haase in der Rolle der Polizistin Thomas sowie Regieassistentin Bärbel Wegner und Souffleur Gerold Diers.

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Ein besonderer Dank gelte dem Bremer Regisseur Jürgen Reiners, der mit dem Stück „Ladykillers“ nun schon zum vierten Mal gemeinsam mit den Plattdüütschen ein Stück inszeniert hat.

Britischer Spielfilm

Die Kriminalkomödie stammt aus der Feder von William Rose, Maria Caleita und Elke Körver und wurde von Arnold Preuß ins Plattdeutsche übersetzt. Ihr Inhalt ist vielen noch in Erinnerung aus dem gleichnamigen britischen Spielfilm mit Alec Guinness und Katie Johnson aus dem Jahr 1955.

Es geht dabei um die neugierige Kapitänswitwe Margret Wilkenjohanns, die ein Zimmer an den vermeintlichen Professor Martens untervermietet, der sich hier mit drei Freunden trifft, um angeblich klassische Musik zu proben. Tatsächlich aber kommt die Musik nur vom Band, während das Gangsterquartett einen schweren Raub plant. Es kommt zu allerhand Verwicklungen und Verwirrungen. Der Coup läuft gut, doch von nun an geht alles schief. Und als die Kapitänswitwe schließlich durch einen Zufall auch noch die Beute findet, muss sie um ihr Leben bangen.

„Ende gut, alles gut“, kann man bei dieser Krimi-Komödie wirklich nicht sagen. Doch wie sie ausgeht, soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Wer es wissen möchte: Die nächsten Abendvorstellungen der Niederdeutschen Bühne De Plattdüütschen im Kasino sind jeweils um 20 Uhr am 6., 12., 13., 19. und 20. November sowie an Nachmittagen ab 16 Uhr am 7., 8., 14. und 21. November.

„Ende gut, alles gut,“ kann man dem Theater-Team allerdings heute schon attestieren: Die Premieren-Zuschauer schmunzelten herzhaft über die vielen Pointen und spendeten reichlich Applaus.

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