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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Tote Tante in der Tiefkühltruhe

21.11.2018

Reitland Ein bisschen Grusel und ganz viel Spaß: Das bietet das neue Stück der Speelschar Reitland. „Weddersehen mit Tante Wanda“ heißt der Dreiakter. Wobei das mit dem Wiedersehen so eine Sache ist, denn Tante Wanda ist tot. Aber nicht beerdigt. Denn sie ruht in der Gefriertruhe ihrer Nichte Sophie.

Der Tod der Tante kam Sophie durchaus ungelegen, weil die Tante regelmäßig Überweisungen von ihrem Neffen Hans aus den USA bekam. Und dieses Geld kassiert Sophie jetzt für sich. Ihr Mann Fritz und ihr Sohn Stefan trauen dem Braten nicht. Und auch Elfriede, der Leiterin der Poststelle, kommt das alles merkwürdig vor. Sie lässt ihren Mann Hinnerk die Post austeilen, damit er spionieren kann.

Als plötzlich Hans aus Amerika mit seiner Frau Grete zu Besuch kommt, bricht endgültig das Chaos aus. Sabine, die Stefan bei der Umstellung des Hofes auf Bio-Landwirtschaft helfen will, macht alles nur noch schlimmer, weil sie in die Jauchegrube fällt. Und zu allem Überfluss taucht auch Tante Wanda wieder auf – und das sogar mehrfach, weil sie nämlich von anderen Beteiligten gespielt wird, die ihr ganz eigenes Ding im Schilde führen.

Marieta Ahlers übersetzt

Erich Koch hat sich diesen irren Plot ausgedacht. Auf diesen Stückeschreiber greifen die Reitlander gerne zurück, er hat fast alle Stücke verfasst, die sie in den vergangenen Jahren aufgeführt haben. Dass er auf Hochdeutsch schreibt, macht nichts: Marieta Ahlers aus Esenshamm hat die spritzigen Dialoge auch diesmal in Plattdeutsche übertragen.

Die Darsteller freuen sich, dass wieder zwei Neue unter ihnen sind: Meike Ripphoff und Lukas Schröder. Die Rolle der Sophie Spökelkamp hat Inka Janßen-Wiese übernommen, die schon seit 27 Jahren bei der Bühne ist und bisher in jedem Jahr gespielt hat. Stefan Marburg mimt ihren Mann Fritz, und Lukas Schröder ist als Junior Stefan zu erleben. Meike Ripphoff bringt die Öko-Expertin Sabine Schönbiel auf die Bühne, und Lea Busch – sie ist zum zweiten Mal dabei – agiert als Posttante Elfriede Knönagel. Als deren Mann Hinnerk ist Helge Toelen zu sehen. Thomas Helms spielt den spendablen Hans aus Amerika und Ute Hülstede – nach vielen Jahren erstmals wieder zu sehen – übernimmt die Rolle von dessen Frau Grete.

Ohne direkte Konkurrenz

Die bedeutendste Neuerung des Jahres betrifft aber weder Stück noch Darsteller, sondern die Aufführungstermine: Nach mehr als 30 Jahren feiert die Bühne ihre Premiere nicht mehr im Januar, sondern erst im Februar. Das hat zwei angenehme Konsequenzen: Erstens entfällt die direkte Konkurrenz zum Stück der Theatergruppe des Bürgervereins Sürwürden/Alse, und zweitens sind die Proben nach Neujahr nicht ganz so stressig. Doch der Premierenball bleibt erhalten: Er wird aber erst am Sonnabend, 16. Februar, gefeiert – ab 19 Uhr im Seefelder Schaart.

Bis Weihnachten finden die Proben im Reitlander Feuerwehrhaus statt, dann geht‘s ins Seefelder Schaart. Regie führt Thomas Helms, die Regieassistenz liegt wieder bei Ulla Grape. Für die Technik ist Marcel Thienken zuständig, Souffleusen sind Silke Jürgens und Silvia Strowitzki. Und um die Unterstützung hinter der Bühne – von der Maske bis zur Requisite – kümmern sich Anja Borchers und Birgit Schenk.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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