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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Wettbewerb: Rekord bei Meisterschaften im Spinnen

16.08.2010

RODENKIRCHEN Mit 66,18 Metern hat Aukea Lindeburg aus Großefehn einen neuen Rekord bei der 4. Nordwestdeutschen Spinnmeisterschaft am Sonnabend in Rodenkirchen gesponnen. Sie zauberte den bisher längsten Faden aus zehn Gramm feinster Wolle auf einem normalen Spinnrad ohne Schnellspule. Der Siegerin erhielt den Wanderpokal und 150 Euro Siegprämie.

Mit einem deutlichem Abstand von fast zehn Metern kam Anneliese Röben aus Wilhelmshaven auf Platz zwei. Sie war darüber sehr erstaunt, da sie zum ersten Mal an einer Spinnmeisterschaft teilnahm. Das einjährige fleißige Üben am Spinnrad machte sich offenbar bezahlt.

Auf den weiteren Plätzen rangierten Vera Knippenberg aus Cappeln und Franziska Wiklemann aus Wiefelstede. Die beiden Stadländerinnen Birgit Dietrich und Erna Timpe kamen auf einen sehr guten fünften und sechsten Platz. 39 Teilnehmer verzeichneten die Veranstalter: der Landeschafzuchtverband Weser-Ems, die Stader Schafzüchter, der Verkehrsverein Stadland, die Gemeinde Stadland und der II. Oldenburgische Deichband.

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Heiko Schmidt, Vorsitzender des Landeschafzuchtverbandes Weser-Ems, freute sich über die abermals gesteigerte Beteiligung am Spinnwettbewerb. Offenbar habe sich die Veranstaltung im Lande herumgesprochen. Auch für viele Touristen trage die Veranstaltung zur Unterhaltung bei.

Mehr Beteiligung und Interesse aus der Bevölkerung wünschte sich dagegen Ummo Wedelich, Vorsitzender des Verkehrsvereins Stadland. Schließlich könnten auch Besucher, die nicht vom Fach sind, viel über das Schaf und seine Produkte lernen. An seinem Stand präsentierte der Verkehrsverein unter anderem die Wesermarschkisten, in denen auch Lammspezialitäten enthalten sind.

Einen positiven Effekt hat die Spinnmeisterschaft auf die vielen Spinnerinnen bereits gehabt. Die verschiedenen Vereine und Spinnkreise treffen sich seit einigen Jahren an wechselnden Orten einmal pro Jahr zu einem Spinntag. Acht bis zehn Gruppen und Einzelpersonen bleiben so regelmäßig in Kontakt und tauschen sich auch außerhalb der Spinnmeisterschaft aus.

In diesem Jahr lädt der Spinnkreis Wiefelstede alle Interessierten im Herbst zu seinem Spinntag ein. Am Rande des Spinnwettbewerbes wurden viele Wollprodukte wie Socken oder Schals, aber auch Schafmilchseife, Fellhandschuhe oder Wolle zum Filzen und Spinnen angeboten.

Gerade auch die Schafschur vor der Hengsthalle stieß bei jüngeren Besuchern auf viel Interesse. Zwei Kindergartengruppen aus Rodenkirchen schauten gespannt zu, wie Hans-Wilhelm Petershagen aus Jade die Coburger Fuchsschafe schor und anschließend die Klauen beschnitt.

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