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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Rock-Hymnen aus dem Paradies

20.04.2015

Brake Zum wiederholten Male schaffte es Ray Wilson, für ein ausverkauftes Central-Theater zu sorgen und die über 200 Gäste zu begeistern. Dieses Mal standen aber nicht nur die Klassiker von Genesis im Vordergrund, sondern eine bunte Mischung aus eigenen Liedern und Coversongs.

Zusammen mit seinem Bruder Steve Wilson (Gitarre), dem multi-instrumentalen Marcin Kasper, Michal Łyczek (Keyboard), Mario Koszel (Schlagzeug) und der Geigerin Steffi Hoelk zeigte Wilson am Freitag erneut, wofür seine Fans ihn lieben: gefühlvolle, stimmgewaltige Lieder mit perfekter Instrumentalisierung. Häufig erreichen die Live-Auftritte von Wilson Studio-Qualität, ohne dabei den typischen Charme eines Live-Auftrittes zu verlieren.

Nach mehreren Auftritten mit seinem Genesis-Classics-Programm in Brake, eröffnete Wilson auch das diesjährige zunächst mit einem Lied der bekannten Band. Auch andere Genesis-Lieder, darunter „Another Day in Paradise“ und „Carpet Crawlers“ waren zu hören, aber auch andere Lieder wie „Wait for better Days“ aus der Feder von Wilson.

Mit 13 Jahren begann Ray Wilson, zusammen mit seinem Bruder Steve, Musik zu machen. Erste Erfolge feierte er mit dem Stiltskin-Hit „Inside“. Dieser Zeit zollte Wilson mit Liedern wie „American Beauty“ Tribut. Die Mischung aus Wilson, Collins und Gabriel – alle mit der aktuellen Wilson-Handschrift versehen – war ausgewogen und kam beim Publikum sehr gut an.

Die Zwischenansagen säte Wilson rar. Wenn er doch einmal ins Plaudern kam, scherzte er mit dem Publikum: „Ich habe auf der Zugfahrt hierher festgestellt, dass es auch bei Bielefeld ein Brake gibt. Das wollte ich gar nicht herausfinden.“ Abgesehen von diesen kurzen Anekdoten ließ Wilson in der Regel seine Musik sprechen. Dabei ließ er aber auch seinen Bandkollegen Raum zur Entfaltung. Das Publikum konnte sich über so manches Solo freuen. Vor allem Kasper am Saxophon sorgte immer wieder für Begeisterung.

Nach Wilsons Schlussakkord hatte das Publikum noch lange nicht genug. Die Sitzenden taten es den Thekenplätzen gleich und bedachten die Musiker mit stehenden Ovationen. Der lautstark vorgebrachten Forderung nach Zugabe konnten Wilson und Band natürlich nicht widerstehen und gaben den Gästen noch mehrere Lieder mit auf den Weg.

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