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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Konzert: Rockig, sympathisch und mit viel Gefühl

31.10.2016

Nordenham Ihre Reise nach Nordenham hatten sich die fünf Musiker der Gruppe Bryan 69 anders vorgestellt. Wegen einer Vollsperrung auf der A1 benötigten sie fünfeinhalb Stunden, um von Paderborn an die Unterweser zu kommen. So fiel die Mittagspause aus, und es ging direkt zum Soundcheck in die Jahnhalle, wo das freundliche Team um Stefan Jaedtke alias Yeti den Ärger schnell vergessen ließ.

Die stressige Anreise war den Musikern der Bryan-Adams-Coverband jedenfalls nicht anzumerken, als sie am Samstagabend vor knapp 100 Besuchern auf der Bühne standen. Dank guter Musik, überzeugender Performance und sympathischer Moderation kam das Publikum auf seine Kosten.

Schwungvoll begann Bryan 69 mit „One Night Affair“, nach dessen Ausklang Sänger und Gitarrist Matthias Baselmann die Konzertbesucher erstmals aufforderte, doch näher an die Bühne zu treten. „Heat Of The Night“ wurde nachgelegt, ohne den Bühnengraben zu schließen, dann folgte „18 Till I Die“.

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Der Applaus war in jedem Fall prächtig, und so gelang es schließlich, einen großen Teil der Gäste im Sinne der Band zu bewegen. Ab dem Moment wurde fleißig getanzt und mitgesungen. Matthias Baselmanns Stimme ähnelt Bryan Adams, und es gelang ihm, sowohl dessen Energie als auch seiner Sensibilität Ausdruck zu verleihen. Am deutlichsten wurde das, als er im zweiten Set gleich drei Balladen „unplugged“ zum besten gab. Nur zu Klavierbegleitung sang er „The Best Was Yet To Come“, mit seiner akustischen Gitarre begleitete er selbst „Room Service“ und den Song zum Musketiere-Film, „All For Love“.

Bei den anderen Titeln trat die Band als klassisches Rockensemble an. Am Schlagzeug sorgte der junge Ersatzmann Patrick Hauer für den nötigen Druck und hielt seine Band in Schwung. Der Bandleader Andreas König lieferte Melodien und Stimmungen mit seinen beiden Keyboards, Bassist Carsten Wagner unterstützte ihn und sang häufig überzeugend die Zweitstimme oder Background. Holger Kindereit vervollständigte das Quintett als weiterer Background-Sänger und – vor allem – als sehr guter Sologitarrist mit viel Spielzeit.

26 Titel standen einschließlich Zugaben auf dem Programm, rockige wie „Run To You“ oder „Somebody“ wechselten sich mit gefühlvollen Kuschel-Balladen wie „Do I Have To Say The Words?“ und „Let’s Make A Night To Remember“ ab. Natürlich gab es auch „Summer of 69“ und „Straight From The Heart“ zu hören, so dass Neu- und Altfans von Bryan Adams bestens versorgt wurden.

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