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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Rockparty lässt Jahnhalle erbeben

28.02.2011

NORDENHAM Gut 250 Menschen mit Freude an einer musikalischen Sause durch die Geschichte des Glam-Rock, und nicht nur dieses Genres, haben am Sonnabend den Auftritt der Braunschweiger Partyband Sweety Glitter in der Jahnhalle genossen.

Im Publikum befand sich eine große Abordnung spezieller Fans aus Rodenkirchen. Sie hatten vor einiger Zeit in Stadland den Auftritt der Glitter-Band erlebt und wollten sich nun das Ereignis in der Jahnhalle nicht entgehen lassen. Zu Recht! Selten hat man in dem Nordenhamer Kulturhaus einen Abend erlebt, der Kurzweil, Druck, Schwung und Qualität so erfolgreich mit Spaß- und Partyelementen verband.

Gleich vom ersten Stück an trieb „Sir Toby“ an den Drums seine Mit-Sweethearts mit einem nicht nachlassenden Beat vor sich her. Balladen? Fehlanzeige. Selbst Neil Youngs Schmuseklassiker „Heart of Gold“, als Wunschtitel eine Hommage an die Rodenkircher Fans, wurde zur fetzigen Nummer.

Seit 20 Jahren der Chef

Herz der Truppe ist seit bereits 20 Jahren „Sweety Glitter“, alias Volker Petersen, ein Frontman par exellence. Physisch präsent, mit sofortigem Kontakt zum Publikum, gestenreich, beweglich, durchaus auch mal anzüglich, macht er sein Publikum im besten Sinne an. Natürlich weiß er seine Songs zu singen und kann gekonnt die Jahre überspielen, in denen die Stimme unaufhörlich altern musste. Lediglich bei „Don’t Bring Me Down“ vom Electric Light Orchestra fällt es auf, dass der gesamte Chor nicht mehr die vorgesehene Jubelhöhe erreicht. Macht aber nichts, der Rest stimmt!

Schon die Aufmachung beschäftigt die Sinne und bereitet den Weg in den Rock-Himmel. Schrille, grell-farbige Perücken im Stil der 70er Spät-Hippies, enge Schlag-Hosen, Westchen mit Glitter und Fellkrägelchen über der nackten Brust, dazu Ketten und Schmuck, etwa das Peace-Symbol der Friedensbewegten, über Schuhen mit Plateau-Sohlen und hohen Absätzen – perfekt. Dazu grelle Schminke, leicht androgyn, und passende Mimik – das Set-Up ist gelungen.

Die Band hält auch qualitativ mit. „Carbite Williamson“ schüttelt nicht nur die lange Lockenpracht, er sorgt für besten Keyboard-Sound und zeigt sich einmal als klasse Rock-Röhre bei „Paranoid“ von Black Sabbath, einem der besten Stücke des Abends.

Cool der Drummer mit seinen roten Zotteln, der den ganzen Abend über kaum eine Miene verzieht, seinen Dienst als Rhythmus-Mann aber vorbildlich versieht.

Überzeugend auch „Randy B. Bluebird“ mit seinem eng anliegenden Kuhmuster-Outfit an der E-Gitarre. Ob schnelle Soli, fetzige Rhythmik oder markige Riffs, es gelingt alles und es bleibt noch Zeit für Show und Chorgesang, zwischendurch auch für die tiefe Solostimme.

„Sweety“ selbst greift mitunter zur Gitarre und geht auch mal ans Keyboard. Doch sein Platz ist vorne, in der Nähe der tanzenden, mitsingenden, fröhlichen Fans, seien es alte oder neue.

Auffällige Bearbeitungen von Klassikern sind reichlich dabei. So ertönt Gilbert O’Sullivans „Get Down“ plötzlich wunderbar rockig, gibt es ein tolles Medley aus „Easy Livin“ und „Born to Be Wild“ und werden die „Girls, Girls, Girls“ plötzlich ganz wild. Die Beatles fehlten nicht („Come Together“), und Jethro Tulls „Locomotive Breath“ lässt die Jahnhalle erbeben.

Wiedersehen gewünscht

Klar, dass nach zwei Stunden ohne Pause noch nicht Schluss ist. Stürmisch eingeforderte Zugaben: „Rockin’ All Over the World“ und „Ballroom Blitz“ nebst „Seasons in the Sun“. Dem Wunsch der „Glitter-Band“, bald wieder in Nordenham spielen zu wollen, kann man nach diesem Konzert nur eine Erfüllung wünschen.

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