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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

„Afrika“ für Petit-Caux und auch für Rodenkirchen

20.10.2017

Rodenkirchen Noch bis zum ersten Dezember-Wochenende ist die Ausstellung mit Werken von Helmut Bellmann im Rathaus zu sehen. Dann kehren die Bilder zurück in Stadlands Partnergemeinde Petit-Caux.

Die französischen Besucher des Weihnachtsmarktes nehmen sie mit zurück nach St.-Martin-en-Campagne, wo sie zum Fundus des dortigen Museums gehören. Insgesamt 200 seiner Bilder hat der frühere Kunsterzieher Helmut Bellmann dem Museum zur Verfügung gestellt, weshalb der Freundeskreis Petit-Caux die Ausstellung unterstützt.

Dessen Vorsitzende Petra Leifert eröffnete die Bilderschau zusammen mit dem 1. stellvertretenden Bürgermeister Horst Mauritschat. Vorbereitet hatte sie, wie immer, die Verwaltungsangestellte Sigrid Burmester.

Helmut Bellmann ist gebürtiger Berliner, einen Teil seiner Kindheit und Jugend hat er in England verbracht. Nach dem Studium war er Lehrer für Englisch, Französisch und Kunst am Jade-Gymnasium; heute wohnt er als Ruheständler in Apen im Landkreis Ammerland.

Sein ganzes Leben lang ist Helmut Bellmann gern gereist, und das ist seinen Bildern anzusehen. „Afrika“ lautet der Titel der Ausstellung, aber auch andere Gegenden des Globus finden sich auf seinen Bildern wieder.

Sein Werk reicht von Skizzen, großen Ölbildern und Aquarellen bis zu Gouachen. Gleichberechtigt neben Landschaften stehen Collagen, Akte, Abstraktionen und Stillleben. Viele Jahre hat Helmut Bellmann sich auch intensiv mit Keramik auseinandergesetzt und selbstgedrehte Gefäße mit Lasurmalerei versehen.

Vor einigen Jahren hat Helmut Bellmann Petit-Caux und seine Bewohner, die Caux-Marins, kennengelernt. Mit seiner Familie war der Künstler bei Bernard Defoy und dessen Frau Marie Hélene zu Gast. Die große Vision, in dem Dorf ein Museum zu errichten, verwirklichte Bernard Defoy.

„Es macht Spaß, die Formen und Farben auf den Bildern anzusehen“, sagte Sigrid Burmester. „Der Betrachter entdeckt immer neue Kleinigkeiten.“

Helmut Bellmann selbst bedankte sich nicht nur bei der Gemeinde Stadland für die Möglichkeit zur Ausstellung seiner Bilder, sondern auch bei Petit-Caux für die vielen Anregungen, die er von dort erhalten hat.

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