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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Fest: ,Etwas hinkriegen, das sonst keiner bietet‘

28.09.2018

Rodenkirchen Neues Denken bei den Bürgervereinen: Fünf der sechs Vereine aus Rodenkirchen und umzu wollen erstmals gemeinsam eine Großveranstaltung organisieren – den Roonkarker Wiehnachtsmart. Sollte diese Premiere mit dem neuen Format Erfolg haben, sollen in den nächsten Jahren weitere Großveranstaltungen gemeinsam gestemmt werden.

Von 14 bis 24 Uhr

Der Roonkarker Wiehnachtsmart soll zunächst an einem Tag stattfinden – am Sonnabend, 1. Dezember. Er soll von 14 bis 24 Uhr komplett unter freiem Himmel gefeiert werden, nämlich auf dem Marktplatz. Die Markthalle bleibt geschlossen. Eine Ausweitung auf zwei Tage ist für die Zukunft nicht ausgeschlossen, unterbleibt aber zunächst aus zwei Gründen: Erstens weil Erfahrungen mit diesem neuen Format fehlen, und zweitens weil am Sonntag, 2. Dezember, in der Markthalle das alljährliche Weihnachtsambiente der Gewerbetreibenden stattfindet.

Der neue Wiehnachtsmart soll ein Original werden, keine Kopie, betont Stefan Hauk, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Absen und Sprecher der beteiligten Bürgervereine: „Wir wollen etwas hinkriegen, das sonst keiner macht.“

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Stefan Hauk war es auch, der im Gespräch mit Jens Horstmann vom Führungsgremium des Bürgervereins Sürwürden/Alse den Anstoß gab. Statt vieler kleiner Mai- und Pfingstbaumfeiern solle es ein großes Fest auf dem Marktplatz geben, waren die beiden sich einig. Lange sind die Zeiten vorbei, in denen beispielsweise das Pfingstfest der Abser vier Tage lang ein 1000-Mann-Zelt füllte.

Beide holten die übrigen Bürgervereine an einen Tisch, und schnell waren sich alle Beteiligten einig, dass es besser wäre, die Gemeinsamkeiten zunächst mit einem neuen Fest zu beginnen und die Traditionsveranstaltungen bis auf Weiteres unverändert fortzusetzen.

Und so kam die Idee mit dem Roonkarker Wiehnachtsmart zustande. „Es soll eine Veranstaltung für Menschen aus Rodenkirchen und umzu sein“, sagt Stefan Hauk. „Es geht nicht darum, unsere Vereinskassen zu füllen.“ Fünf der sechs Bürgervereine wollen jetzt in diese Richtung gehen: außer der Dorfgemeinschaft Absen sind dies die Bürgervereine Sürwürden/Alse, Achterdorp und Strohausen sowie der Verband Wohneigentum, besser bekannt als Siedlergemeinschaft. Nicht dabei ist der Bürgerverein Mühlenland.

Beim Wiehnachtsmart soll nicht der Kommerz im Mittelpunkt stehen, sondern die Begegnung, der Schnack mit dem Bekannten, den man vielleicht lange nicht gesehen hat. Für einen Tag soll sich der Marktplatz in ein kleines Budendorf verwandeln. Dieses Dorf ist in Viertel unterteilt, die die Organisatoren ganz weihnachtlich „Krippen“ nennen. In der Futterkrippe soll es Bratwurst, Steaks oder etwa eine Pilzpfanne geben, die Gäste sitzen an Bierzeltgarnituren. In der Glühweinkrippe gibt es nicht nur das Getränk, nach dem sie benannt ist, sondern auch Feuerzangenbowle.

In die süße Krippe locken Leckereien vom Berliner bis zum Popcorn. In der Weihnachtskrippe wird ein Streichelzoo eingerichtet, eine Hüpfburg aufgeblasen, und es wird noch jemand gesucht. der oder die Weihnachtsmärchen liest. Die Bastelkrippe erklärt sich selbst.

Tanne in der Mitte

In der Mitte steht die ursprüngliche Grundidee: die große Weihnachtstanne, die ihren angestammten Platz am Imbiss verliert. Drumherum sollen kleinere Weihnachtsbäume stehen, umhüllt von goldenen Rettungsdecken.

Ein zentraler Punkt ist die Bühne, die zwischen Markt- und Hengsthalle stehen wird. Dafür werden ein professioneller Moderator und ein Klavier- oder Keyboardspieler gesucht.

Dort wird auch der Film gezeigt, der im November gedreht werden soll: Der Weihnachtsmann kommt mit zwei Engeln über den Deich. Kaum ist der Film zu Ende, erscheint der Gabenbringer tatsächlich auf der Bühne. Der Darsteller wird noch gesucht.

Willkommen sind auch weitere Ideen, die die beteiligen Bürgervereine gerne aufnehmen. Schon vorhanden sind die zehn Weihnachtsbuden, die die Organisatoren bei den geschlossenen Ammerländer Kotten für 3800 Euro gekauft haben; 3300 Euro schießt die Hofmann-Stiftung zu. Diese Buden werden von Vereinen und Privatanbietern gemietet und dürfen später von allen Rodenkircher Vereinen genutzt werden.

Grafik zum Thema als PDF.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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