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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Pastorin meldet Dachschaden

09.02.2019

Rodenkirchen Die St.-Matthäus-Kirche hat einen Dachschaden, „aber keinen gravierenden“. Daran hat Pastorin Birgit Faß bei der Jahreshauptversammlung des Kirchbauvereins Rodenkirchen am Donnerstagabend im Hotel Albrechts erinnert.

Vor allem bei Flugschnee wirkt sich der Dachschaden aus. Er besteht darin, dass die in den 70er Jahren unter den Dachpfannen angebrachte Folie nicht UV-beständig ist und deshalb inzwischen Feuchtigkeit durchlässt. Es bestehe mittlerweile Handlungsbedarf.

Für den Kirchbauverein ist die finanzielle Dimension zu groß: Die Kostenschätzung sieht einen sechsstelligen Betrag vor. Kurz vor Weihnachten hat die Kirchengemeinde einen Antrag auf Mittel aus dem Leader-Programm gestellt, das ländliche Regionen mit EU-Geld fördert.

Sechs weitere Wangen

Doch auch für den Kirchbauverein tun sich zwei neue Projekte auf, von denen eines in Wirklichkeit schon alt ist: Die Restaurierung von sechs weiteren Wangen und Türen der Kirchenbänke im Mittelschiff. Das Vorhaben ist seit Mitte 2018 finanziert, konnte aber nicht verwirklicht werden, weil der Restaurator Uwe Pleninger anderweitig beschäftigt ist; im März soll es aber losgehen und dann auch schnell abgeschlossen werden.

Zu dem Projekt gehört auch ein neuer Anstrich für die Wangen, auf denen keine alten Zeichnungen sind. Pleninger sucht die Farbe aus.

Wie der Erste Vorsitzende Friedrich Lübben berichtete, hat in der vergangenen Woche eine Baubesprechung in der Kirche stattgefunden, an der außer Uwe Pleninger der Leiter der Bauabteilung beim Oberkirchenrat, Achim Knöfel, und der Landeskonservator Dr. Peter Königsfeld teilgenommen haben. Dabei zeichnete sich ein weiteres neues Projekt ab: eine mögliche Restaurierung der Apostel-Figuren von der Orgel-Empore.

Unklar ist, ob sie für diesen Bereich geschnitzt worden waren. Möglicherweise sind sie für die kleinen Altäre geschaffen worden, die in den um 1480 entfernten drei Absiden standen, die dann durch den großen Chorraum ersetzt wurden. Dr. Peter Königsfeld brachte eine weitere Interpretation ins Spiel: Sie könnten auf einem sogenannten Apostelbalken gestanden haben, der in Höhe der heutigen Kanzel den hinteren Teil der Kirche optisch abtrennte.

Vorstand bleibt im Amt

Jetzt ist geplant, die Figuren zu restaurieren. Ihr Wert besteht vor allem darin, dass sie eine der wenigen Zeugnisse aus der Zeit vor der Reformation ab 1517 sind. Geld für weitere Projekte hat der 101 Mitglieder zählende Kirchbauverein jedenfalls, wie die Kassenwartin Petra van der Velde in ihrem Bericht sagte.

Bei den von Gerold Bunjes geleiteten Wahlen wurde der 1. Vorsitzende Friedrich Lübben für zwei weitere Jahre bestätigt. 2. Vorsitzender bleibt Hergen Drieling, Kassenwartin Petra van der Velde, Schriftführerin Birgit Faß sowie Beisitzer Jutta Barghop und Wilfried Pargmann.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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