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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Kirche: Shuttle-Dienst für Gläubige

06.07.2019

Rodenkirchen Für Katholiken in Rodenkirchen, Schwei und Umgebung hat die katholische Kirchengemeinde St. Willehad Nordenham einen Shuttle-Dienst eingerichtet. Jeden Sonntag und Feiertag bringt der Kirchenbulli oder ein Personenwagen Gläubige von Rodenkirchen zum Gottesdienst in der Willehad-Kirche in Nordenham. Seit Pfingsten gibt es diesen kostenlosen Service. Doch er wird bisher wenig genutzt. Nur jeweils zwei Personen sind bisher mitgefahren.

Die Gemeinde will diesen Shuttle-Service trotzdem weiterführen. Die Testphase endet erst zum Jahresende, teilte Pfarrer Karl Jasbinschek auf Anfrage der NWZ mit.

 Der Kirchenbulli startet jeden Sonntag und Feiertag um 10 Uhr beim Bahnhof in Rodenkirchen und hält anschließend am Seniorenheim Friesenhof in Rodenkirchen. Der Gottesdienst in Nordenham beginnt um 10.30 Uhr.

 Eine Anmeldung ist nicht nötig. Wer mitfahren möchte, soll einfach zu den beiden Haltestellen in Rodenkirchen kommen.

Ehrenamtliche Fahrer

Fünf bis sechs ehrenamtliche Fahrer sind im Einsatz. Notfalls springt Pfarrer Karl Jasbinschek selbst als Fahrer ein. Das Angebot ist also gesichert. Aber offenbar haben viele Gläubige das noch nicht im Blick, vermutet der Pfarrer.

Es handelt sich um ein Zusatzangebot zu den katholischen Gottesdiensten, die seit Anfang dieses Jahres alle 14 Tage (jeden zweiten und jeden vierten Mittwoch im Monat) im Wohn- und Pflegezentrum Friesenhof in Rodenkirchen gefeiert werden.

Damit hat die katholische Gemeinde einen Ausgleich dafür geschaffen, dass seit Anfang des Jahres keine Gottesdienste mehr in der St.-Josef-Kirche in Rodenkirchen stattfinden.

Diese Kirche ist am 31. März profaniert, also entweiht worden. Zuletzt gab es dort nur noch jeweils drei bis fünf Gottesdienstbesucher. Der Pfarrer hatte mit allen gesprochen. Nur einer war nicht einverstanden, Gottesdienste nicht mehr in der Kirche, sondern im Friesenhof anzubieten.

Die Zahl der Gottesdienstbesucher im Friesenhof ist regelmäßig dreimal so groß wie die der Besucher früher in der Kirche. Es nehmen auch evangelische Christen teil. Und: Katholiken nehmen an evangelischen Gottesdiensten im Friesenhof teil. „Das ist gelebte Ökumene“, freut sich Pfarrer Karl Jasbinschek.

Während katholische Gottesdienste im Friesenhof alle 14 Tage mittwochs stattfinden, wird in der Nordenhamer St.-Willehad-Kirche jeden Sonntag ein Gottesdienst gefeiert.

Die katholische Gemeinde hat alle Katholiken in Rodenkirchen, Schwei und Umgebung in einem Brief über den Shuttle-Dienst informiert. Trotzdem war die Resonanz sehr gering. Pfarrer Karl Jasbinschek würde sich freuen, wenn sich das noch ändert.

Keine Entscheidung

Die nicht mehr als Gotteshaus genutzte und am 31. März entweihte St.-Josef-Kirche steht unter Denkmalschutz, soll aber ebenso wie das angebaute Hausmeister- und Küsterhaus und das separat stehende Gemeindehaus verkauft werden. Wann, wie und an wen, steht aber noch nicht fest. Nach Auskunft von Pfarrer Karl Jasbinschek sind Überlegungen und Verhandlungen noch nicht abgeschlossen. „Wir hoffen, nach den Sommerferien weiter zu sein. Wir versuchen, das unter Denkmalschutz stehende ehemalige Kirchengebäude in seiner Substanz zu erhalten.“

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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