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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Gemalte Liebeserklärung an die Küstenregion

05.04.2018

Rodenkirchen „Ich mag die Nordsee, die Weite, den Blanken Hans, ich mag die satten Wiesen, Möwen im Sonnenuntergang.“ Nach der Melodie des Folk-Songs „This Land Is Your Land“ und mit einer Liebeserklärung an die Halbinsel Butjadingen, mit der sie viele schöne Erinnerungen verbindet, hat Ulla Jäger-Brand ihre Bilderausstellung eröffnet. Ihre Arbeiten mit dem Titel „Dor is mine Heimat, dor bün ick to Hus“ sind in dem Café FP eins, das Kai Bürster am Friesenplatz im Rodenkircher Ortsteil Strohausen betreibt, zu sehen.

Mädchenname Meier

Bei der Vernissage begleiteten sie ihre beiden Schwestern Edith Hedemann und Heidi Huth-Hinrichs mit Gitarre und Gesang. „Eigentlich müsste ich bei dieser Ausstellung meinem Mädchennamen Meier führen, denn unter Ulla Jäger-Brand kennt mich hier ja niemand“, sagte die Krankengymnastin aus Cappel bei Nordholz. Ihre Großeltern und Eltern hatten direkt am Deich gewohnt. Im Strohauser Siel lernte sie das Schwimmen. Bei der Sturmflut 1963 wurde das Haus unterspült, so dass sich die Familie in Esenshamm ein neues Zuhause suchte.

Ulla Jäger-Brand erzählte, dass ihre Schwestern und sie oft gemeinsam gesungen hatte und der Vater dazu auf der Handharmonika spielte.

In späteren Jahren zog es Ulla Jäger-Band zwar guntsiet. „Aber die Verbindung hierher ist immer geblieben,“ sagte sie. Und so ist es gekommen, dass sie nach Otterndorf im vergangenen Jahr jetzt ihre Bilder im Café FP eins ausstellt.

In Anlehnung an ihre Liebeserklärung an die Küstenregion umschreibt die 62-Jährige in ihren Acryl-Malereien das Thema Möwen. „Nach einer Blumenphase konzentriere ich mich im Augenblick in erster Linie auf maritime Motive“, berichtete Ulla Jäger-Brand.

Seit sechs Jahren ist Ulla Jäger-Brand in ihrer Freizeit als Malerin aktiv. Und seit eben auch diesen sechs Jahren lässt sie sich von ihrer Lehrerin, der Cuxhavener Künstlerin Andrea Keibel, immer wieder neu inspirieren.

Ihre Vorgehensweise ist indes ungewöhnlich. Zunächst nämlich schafft sie nur den Hintergrund. Ulla Jäger-Brand: „Dabei überlege ich überhaupt nicht, sondern male einfach drauf los. Dann erst grübele ich, welches Motiv zu diesem Hintergrund passt.“ Deshalb sind die Hintergründe dieser Möwenbilder auch so unterschiedlich und farbintensiv und nicht einfach nur himmelblau.

Beim Malen abschalten

Und was fasziniert sie an der Malerei? „Es ist aufregend. Es ist spannend. Beim Malen kann ich abschalten, und ich vergesse die Zeit um mich herum.“  Die Ausstellung im FP eins am Friesenplatz 1 in Rodenkirchen ist bis zum 29. Juni zu sehen. Der Eintritt ist frei.

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