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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Vorfreude auf vier Tage Volksfest

21.09.2019

Rodenkirchen Wer will, dass der Rodenkircher Markt in der jetzigen Form erhalten bleibt, muss ihn feiern. Darauf hat Günter Busch (CDU), der Vorsitzende des Marktausschusses des Rates, am Freitagvormittag beim alljährlichen Marktrundgang hingewiesen.

Die Marktgeschäfte öffnen an allen vier Tagen um 14 Uhr. Sie schließen in der Nacht zu Sonntag um 4 Uhr, in den Nächten zu Montag und Dienstag um 3 Uhr und am Dienstagabend um 23 Uhr.

Ein Umzug mit knapp 60 Wagen eröffnet an diesem Sonnabend den Markt. Der Lindwurm setzt sich um 14.15 Uhr am Berliner Platz in Bewegung. 40 dieser Wagen nehmen an der Prämierung durch eine Jury teil. Acht Musikgruppen begleiten den Umzug, der auf dem Bahnhofsvorplatz endet, wo Bürgermeister Klaus Rübesamen um 15.30 Uhr den Markt offiziell eröffnet.

Die Rodenkircher Geschäfte dürfen am Sonntag wegen des Marktes von 11 bis 16 Uhr öffnen. Der Gemeinderat hat die Ladenschlusszeiten aufgehoben.

Schlusspunkt des Rodenkircher Marktes ist auch in diesem Jahr das Höhenfeuerwerk am Dienstag gegen 21.30 Uhr, das die Schausteller finanzieren.

Die Gemeinde stelle die Infrastruktur zur Verfügung und die Schausteller kämen mit attraktiven Geschäften. „Aber entscheidend sind die Besucher“, betonte Günter Busch. „Sie müssen in ausreichender Zahl kommen, damit es sich für die Schausteller lohnt und sie wiederkommen.“

An der Spitze des Rundgang marschierte das Markt-Team der Gemeindeverwaltung mit der stellvertretenden Marktmeisterin Christiane Hagen. Ihr zur Seite stehen Corinna Evers und Verena Huppert sowie der Platzmeister Peter König. Christiane Hagen vertritt die erkrankte Marktmeisterin Merle Lienemann, die die Vorbereitungen für diesen Markt aber schon zum größten Teil absolviert hatte.

Busch regt Strafen an

Christiane Hagen ist erst seit Mitte Juli im Einwohnermeldeamt des Rathauses der Gemeinde beschäftigt, einen Markt hat sie noch nie organisiert. Dennoch führte sie den Marktausschuss kompetent, straff und freundlich über das Gelände.

In den vergangenen drei Wochen musste sie zusammen mit ihrem Team viel umorganisieren, weil einige Schausteller kurzfristig abgesagt hatten oder gar nicht erst erschienen waren. So taten sich in den Budenstraßen immer wieder neue Lücken auf, die aber wieder geschlossen werden konnten.

Der Ausschussvorsitzende Günter Busch regte an, im nächsten Jahr Konventionalstrafen in die Verträge mit den Schaustellern aufzunehmen, damit das Wegbleiben teurer wird als der kurzfristige Wechsel zu einem möglicherweise lukrativeren Markt. Zudem sollten die Standgebühren schon deutlich vor dem Markt eingezogen und auch im Fall einer kurzfristigen Absage einbehalten werden.

Eine besonders große Lücke ließ das einzige neue Großfahrgeschäft auf dem Markt, der Propeller Mach 1. Er wurde für Freitagmittag aus den Niederlanden erwartet. Für die Einfahrt wurde Millimeterarbeit erwartet: Der 22 Meter lange Auflieger musste durch enge Gassen bugsiert werden.

„Die Schausteller kaufen heute nicht mehr so viele Großfahrgeschäfte wie früher“, sagte Christiane Hagen. „Die Investitionskosten sind sehr hoch, und bei den Marktbesuchern sitzt das Geld nicht mehr so locker.“ In diesem Zusammenhang verwies Busch auf die beiden wichtigsten Wettbewerber der Jahrmärkte: Die Freizeitparks mit ihren riesigen Fahrgeschäften und die Stadtfeste: „Die Leute können ihr Geld nicht zwei Mal ausgeben.“

Erstmals ohne Ponys

Auf der Verlustliste stehen in diesem Jahr auch zwei absolute Traditionsunternehmen: die Ponyreitbahn und der „Hau den Lukas“. Beide waren nicht mehr zu bekommen. Ebenfalls nicht dabei ist der Kinder-Autoscooter. An seine Stelle tritt der „Hummelflug“.

Dennoch ist das Angebot nach wie vor riesig: Mehr als 160 Geschäfte, darunter 13 Großfahrgeschäfte, beleben den Markt. Dazu gehören das Rocket ebenso wie das 33 Meter hohe Riesenrad, der Breakdancer und der Jumper, das Laufhaus Crazy Town und die Autoscooter.

Auch hungern und dursten muss an den vier Markttagen niemand: Das Angebot an Imbiss- und Getränkewagen ist vielfältig: „Von süß bis herzhaft ist alles dabei“, betonte Christiane Hagen. Zu den kulinarischen Neuerungen gehören auch Bubble-Waffeln, sagte die amtierende Marktmeisterin und empfahl: „Einfach mal probieren.“

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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