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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

St.-Matthäus-Kirche: Weitere Malereien sollen freigelegt werden

30.11.2019

Rodenkirchen Die Freilegung der historischen Malereien am Gestühl der St.-Matthäus-Kirche soll fortgesetzt werden. Das hat Rolf Oellerich, der Ehrenvorsitzende des Kirchbauvereins Rodenkirchen, jetzt gesagt.

10 000 Euro gespendet

Dafür wären aber finanzielle Zusagen von Sponsoren erforderlich. Auch die so gut wie abgeschlossene Freilegung von zwölf Seitenwangen und Türen war nur möglich, weil Sponsoren tief in ihre Taschen gegriffen haben. Für die beiden Restaurierungsphasen im vorletzten Jahr und in diesem Jahr kamen insgesamt 10 000 Euro zusammen.

Dafür dankten Rolf Oellerich und der Zweite Vorsitzende des Kirchbauvereins, Hergen Drieling, bei einem Treffen in der Kirche jetzt zwei der Spender: dem Zahnarzt Jörg Steinbach und Günther Harde. Harde hatte nicht nur selbst gespendet, sondern er vertrat auch Jan Hävecker, der vor einigen Jahren sein Bestattungsinstitut übernommen hatte. Hävecker konnte wegen anderer Verpflichtungen nicht anwesend sein.

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Chinesische Methode

Diplom-Restaurator Uwe Pleninger aus Hannover hatte die ornamentalen Malereien aus verschiedenen Epochen freigelegt. Die ältesten Arbeiten stammen aus der Zeit, als Ludwig Münstermann die Kirche mit den Prinzipalstücken ausstattete – also etwa ab 1631. Dabei wurde eine neue Lacktechnik aus China angewandt, die sogenannte Chineserie: Das Eichenholz des Gestühls wurde mit Lack übermalt, so dass es wie Mahagoni wirkte. Genau dieses Verfahren wurde auch bei den Prinzipalstücken angewandt.

Die ältesten Malereien stammen aus der Zeit ab 1738, als das Kirchengestühl in der Grundfarbe Berliner Blau gestaltet wurde. Im 20. Jahrhundert wurde es zunächst weiß und dann blaugrün übermalt.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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