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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Messdienerwallfahrt Nach Rom: Nordenhamerin schüttelt dem Papst die Hand

02.08.2018

Rom /Nordenham /Burhave Ein außergewöhnliches Ereignis liegt hinter den 1050 Ministranten, die mit dem Bischöflich Münsterschen Offizialat Vechta und Höffmann Reisen unterwegs sind. Rund 90 000 Pilger aus 19 Ländern begegneten als Höhepunkt der internationalen Messdienerwallfahrt Papst Franziskus auf dem Petersplatz in Rom. Einige Messdienerinnen und Messdiener aus dem Oldenburger Land kamen dem Papst auf dem Petersplatz nah. Besonders bewegend war der Tag für Theresa Eger aus Nordenham und Linus Richter aus Burhave.

Die beiden sangen im Chor mit, der besonders nah am Geschehen stand. „Es war toll im Chor zu singen, wir haben neue Leute kennengelernt“, sagte Theresa. Zu Beginn habe sie sich schon verrückt gemacht wegen der vielen Leute, doch das sei schnell verflogen. Doch damit nicht genug. „Am Ende hat der Papst mich zu ihm gebeten, nachdem ich ihn angelächelt hatte“, schilderte die 16 Jahre alte Nordenhamerin. Sie habe dem Papst dann die Hand geschüttelt, erzählte sie im Anschluss noch sichtlich bewegt.

Ganz nah am Papst war auch Linus Richter. Der 12-jährige Messdiener aus Burhave stand direkt neben Theresa. Doch die Hand geben konnte er nicht, denn er nutzte die Gelegenheit und schoss schnell ein Foto von der Begegnung von Theresa mit Franziskus. „Es war cool. Sehr schön, dem Papst so nahe zu kommen. Wir konnten ihn sehr gut sehen von der Position“, erzählte er.

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15 Jugendliche aus Gemeinde Nordenham

15 Messdienerinnen und Messdiener im Alter von 12 bis 18 Jahren aus der katholischen Kirchengemeinde Nordenham – zu der auch Butjadingen und Rodenkirchen gehören – sind jetzt beim internationalen Treffen von insgesamt rund 70 000 Messdienern aus der ganzen Welt in Rom dabei. Zwei Jahre lang haben sie sich darauf vorbereitet.

Sie werden begleitet von Gruppenleiterin Claudia Freese aus Nordenham und Diakon Christoph Richter aus Burhave. Zum bunten Programm in Rom gehört eine gute Mischung aus Beten und Feiern, Besichtigungen und Gottesdiensten, Baden und Begegnungen. Quartier genommen haben sie auf einem Zeltplatz vor den Toren der Stadt.

Es sei schön gewesen, den Bischof von Rom mal live zu sehen, nicht nur auf Bildern oder im Fernsehen. „Ich habe ihm Hallo gesagt, und er hat mir zurückgewunken“, freute sich Linus Richter.

Bereits drei Stunden vor dem angekündigten Besuch des Heiligen Vaters waren viele Messdienerinnen und Messdiener im Vatikan eingetroffen. Es war Geduld gefragt. Bis zu zwei Stunden warteten die Gruppen in der Mittagshitze auf die Einlasskontrollen.

Vor dem Petersdom wartete auf alle Messdiener ein buntes Vorprogramm mit viel Musik und zahllosen Messdienergemeinschaften. Um 18 Uhr am Dienstag kam dann der lang ersehnte Moment. Im Papamobil fuhr Papst Franziskus auf den Platz. Applaus brandete auf. Eine Gruppe Messdiener vom Kolleg St. Thomas aus Vechta stand recht weit hinten. Sie reckten sofort die Hälse auf der Suche nach dem Heiligen Vater.

Dieser nahm sich Zeit, fuhr über kleine Straßen den ganzen Platz bis zum Ende ab. Er winkte den jubelnden Massen zu, lächelte die Messdiener an und wurde dabei vermutlich Hunderttausende Male fotografiert.

Einige Messdiener aus dem Oldenburger Teil der Diözese Münster kamen noch etwas näher ran, als die meisten anderen. 15 durften in den Chören singen in unmittelbarer Nähe zum Oberhaupt der Katholischen Kirche – darunter Theresa Eger und Linus Richter. Rund 20 saßen stellvertretend für die ganze Gruppe auf den Ehrenplätzen direkt neben dem Papst-Baldachin.

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