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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Theater: Scharfsinn der Zuschauer ist gefragt

17.01.2011

SüRWüRDEN Zur Treibjagd durchs Dorf ohne Flinte und Blei wurden am Freitag die Premierengäste des neuen Stückes der Theatergruppe des Bürgervereines Sürwürden-Alse eingeladen. In der Gaststätte Kiek mol rin fanden sich zwar nicht so viele Besucher wie erhofft ein, dennoch war die Stimmung bei der Aufführung prächtig.

Beim Quiz am Ende des zweiten Aktes von „Drievjagd in Knevelsfehn“ war auch der Scharfsinn der Zuschauer gefragt, die erraten sollten, wer wohl der geheimnisvolle Lottogewinner sei. Es winkten Eintrittskarten für das aktuelle oder ein späteres Stück der Sürwürder Theatergruppe.

Zwei Gebäudefassaden

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Die zentrale Fragestellung im plattdeutschen Dreiakter aus der Feder von Helmut Schmidt war tatsächlich die nach dem Lottogewinner. In der hübschen Kulisse mit zwei Gebäudefassaden, einer Sichthecke und einem Baum mit Rundsitzbank in der Mitte der Bühne suchte vor allem Zeitungsbotin Metha Knudsen, gespielt von Anne Petershagen, geradezu verzweifelt nach dem glücklichen Gewinner und verdächtigte einen nach dem anderen in dem nur 20 Seelen großen Dorf.

Ihre Neugier fiel nicht nur den Nachbarn Berta Brinkmann (Beate Arens) und dem Ehepaar Hecht (Irmi Hellmers und Jürgen Wehlau) auf. Auch der nahezu unsichtbare Bernhard (Hans-Hermann Wunderlich), dem die Sichthecke gerade recht kam, wunderte sich über die neugierige Metha. Die vergaß vor lauter Nachforschungen und Geschwätz fast ihrer Aufgabe als Zeitungs- und Postbotin nachzukommen und kaufte sich zu allem Überfluss auch noch ein neues Fahrrad, was sie für kurze Zeit zur Hauptverdächtigen machte. Zur Strafe wurde sie durch eine Finte von Berta und Regina Hecht hinters Licht geführt.

Auch der Freund Heinz-Rüdiger (Helmut Melius) von Netti Hecht (Renate Brandt) benahm sich auffällig und brauste mit Sportflitzer und Goldkettchen zum Dorfplatz. Nur der paddelige Oswald (Herold Menssen) ließ es sich gut gehen und mümmelte entspannt auf der Bank sein Brot, bevor er zur Arbeit ging.

Tobias Lampe spielt mit

Der „goldene Hans“ bliebt bis zum Schluss unerkannt. Auch für die Zuschauer gab es keinen versteckten Hinweis, so dass das Rätsel erst spät gelöst wurde. Eine kleine Statistenrolle als Postbote übernahm der 13-jährige Tobias Lampe, der zuvor bei allen Proben anwesend war. Tobias, sein Vater Ulrich Lampe und sein Bruder Andreas sowie Rolf Warnke, Ingo Horstmann und Erwin Heidemann waren maßgeblich an der Umsetzung des Bühnenbildes beteiligt. Souffleuse Erika Wehlau half den Darstellern über die Textpannen hinweg. Für die teilweise aufwendigen Masken sorgten Marina Bruns und Ruth Bohlken, während Christina Hauerken die richtigen Kleider auswählte.

Wer sich das Ratespiel nicht entgehen lassen will, sollte sich die weiteren Abendvorstellungen am 19., 21. und 26. Januar jeweils ab 20 Uhr vormerken. Mit Kaffee und Kuchen wird die letzte Aufführung am 30. Januar um 15 Uhr sein.

Eintrittskarten sind bei den Spielern, bei der Bäckerei Torben zur Horst und beim Schreibwarengeschäft Manske sowie in der Gaststätte „Kiek mol rin“ erhältlich.

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