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NWZonline.de Region Wesermarsch Kultur

Spiele: „Schnapp sie dir alle“ auch am Telegraph

16.07.2016

Brake Bunte Monsterchen an der Straßenecke, im eigenen Badezimmer, auf dem Parkplatz und sogar im Schifffahrtsmuseum: Die Pokémon Go-Welle hat auch die Kreisstadt erreicht.

„Endlich selbst als Pokémontrainer unterwegs“, ist Kyra Eilers begeistert. Die 19-Jährige ist mit Pokémon aufgewachsen. Zeichentrickserie, Kartenspiel und zahlreiche Computerspiele später, ist der Kindheitstraum vieler nun wahr geworden. Nicht mehr auf dem Sofa sitzen und Pokémons einfangen, sondern wie die Protagonisten der Zeichentrickserie durch die Gegend laufen, wilde Monsterchen einfangen und die eigenen Pokémons gegen andere in Arenen gegeneinander antreten lassen. „Es ist Nostalgie pur“, erklärt Bjarne Lampe (19) aus Elsfleth im Gespräch mit der NWZ. Zusammen mit seinen Freunden Mario (20) und Sebastian (19) ist er aus Elsfleth an die Braker Kaje gekommen. „Man kommt raus und sieht Sachen, die man vorher noch nie so wirklich wahrgenommen hat.“ Und tatsächlich: Viele der sogenannten Pokéstops, an denen es nützliche Dinge für den Spielverlauf gibt, sind Sehenswürdigkeiten. Und auch die Arenen sind meistens an markanten Orten im Stadtbild zu finden. An der Kaje ist so die Skulptur „Die Wartende“ ein Pokéstop und der Telegraph, Stammhaus des Schifffahrtsmuseums, eine Arena.

Am frühen Freitagnachmittag sind gut 20 verschiedene Spieler an der Kaje anzutreffen. Auch in der ansonsten eher wenig belebten Fußgängerzone sieht man zahlreiche Menschen aus verschiedenen Generationen mit ihrem Smartphone auf der Jagd. Man unterhält sich freundlich und erkennt sich untereinander. „Es ist schon wirklich ein sehr kommunikatives Spiel“, erklärt Stefan Bauer (23), während er die Kaje nach wilden Pokémons absucht. Ein bisschen erstaunt sind die Spieler dabei über sich schon: So viel Bewegung und Spaß an der frischen Luft und das auch noch an Orten, die man sonst nicht unbedingt ständig aufsucht.

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Wenn das Wetter mitspielt, sind dem Spielspaß eigentlich keine Grenzen gesetzt. „Auch abends und nachts ist hier plötzlich jede Menge los“, weiß Kyra Eilers. Und an der einen oder anderen Stelle kann man sogar noch etwas lernen. Das Fischerhaus in der Mitteldeichstraße ist zum Beispiel so ein Ort. Im Spiel wird kurz erklärt, was es mit dem Gebäude auf sich hat: „1731 als bäuerliches Wohngebäude für Addick und Elisabeth Addicks errichtet“, heißt es unter anderem. Informationen, die von Brakern selbst angelegt wurden, denn die Firma Niantic, die Pokémon Go herausgebracht hat, hat zuvor das Spiel Ingress vertrieben. Einem ähnlichen Prinzip der Augmented Reality folgend, konnten Spieler bei Ingress selbst Punkte anlegen und mit Fotos sowie Informationen hinterlegen. Punkte, die zum Teil bei Pokémon Go übernommen wurden.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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